Öffnen sich für den FC Augsburg die Fahrstuhltüren für eine Fahrt? Die Chancen dafür stehen nicht schlecht. Es liegt eine extrem schwere Spielzeit vor dem FCA. Kann man sich gegen die starke Konkurrenz durchsetzen?
Den Stempel einer Fahrstuhlmannschaft trägt niemand gerne, doch viele Vereine erleiden ein ähnliches Schicksal. Der 1. FC Nürnberg und Arminia Bielefeld mit ihren jeweils fünf Auf- und Abstiegen sind dafür nur zwei Beispiele. Es trifft oft Vereine mit begrenztem Budget. Vom Gefühl her spielen sie zwischen zwei Ligen: Sie sind zu stark für die untere, aber zu schwach für die obere Liga und so dazu verdammt für gefühlt ewige Zeiten zwischen beiden zu pendeln.

Was hat das alles mit dem FC Augsburg zu tun? Nun, noch nichts, aber viele Experten sehen dem FCA eine rabenschwarze Spielzeit voraus, gefolgt von einem Schicksal als Fahrstuhlmannschaft. Und damit könnten sie Recht behalten. Der Kader ist nach den Abgängen von Raul Bobadilla, Dominik Kohr und Ex-Kapitän Paul Verhaegh in der Qualität nämlich geschrumpft, ein personeller Rückschritt im Vergleich zum Vorjahr, zudem sind die Aufsteiger mit dem VfB und Hannover 96 dieses Jahr extrem stark.

Hoffnung machen immerhin die Verpflichtungen von Michael Gregoritsch für die Verteidigung, Marcel Heller für den Sturm, Fabian Giefer für das Tor und Rani Khedira für das Mittelfeld, die nachweislich auf Bundesliga-Niveau agieren. Oben drauf gibt es mit dem kolumbianischen Talent Sergio Córdova noch ein Überraschungspaket, bei dem sich erst im Saisonverlauf zeigen wird, ob er mit dem Leistungsniveau der Bundesliga mithalten kann. Beim FCA ist die Diagnose nicht gut, die Prognose leider keineswegs besser. Aber wie sagt man so schön: Totgesagte leben länger! Ob das auch für Patient FC Augsburg gilt?
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