Bayern ist Meister! Doch das war es dann auch schon. Der FCB blieb hinter seinen eigenen hohen Ansprüchen zurück: Ist dieses Jahr auch im internationalen Geschäft wieder mehr drin? Mit wie vielen Titeln wird sich Jupp Heynckes wohl verabschieden?
Das Double nicht verteidigt, dazu erneut von einer spanischen Mannschaft bereits im Viertelfinale aus der Champions League geworfen - die vergangene Saison verlief nicht mal ansatzweise nach den Vorstellungen des FC Bayern. Am Ende stand zwar immerhin der Meistertitel, doch diese eine Trophäe stillt den Erfolgshunger der Münchner schon seit Jahren nicht mehr. Die Bayern wollen mehr, doch die eigene Identität plagt den Rekordmeister.

Zur Rückrunde gibt es eigentlich nur eine Frage, die sich für den Rekordmeister stellt: Mit wie vielen Titeln verabschiedet sich Jupp Heynckes in den endgültigen Ruhestand? Seit der 72-Jährige das Zepter von Carlo Ancelotti übernommen hat, ist wieder Zug im Training, die Stars fügen sich brav den Entscheidungen des Trainers und der Spaß ist mit den Erfolgen zurückgekehrt. Man erarbeitete man sich den Elf-Punkte-Vorsprung auf die Konkurrenz zum Jahresende durch Konzentration, Hingabe und Geschlossenheit. Jene antiquierten Tugenden, die unter Carlo Ancelotti offenbar nur nebensächliche Rollen spielten.

In Sandro Wagner haben die Bayern endlich einen Back-up für Robert Lewandowski gefunden, der sich prompt verletzte. Franck Ribéry, Arturo Vidal und James Rodriguez wollen sich nach einer mäßigen Hinrunde zeigen. "Es war bisher schon schwer, gegen uns Tore zu erzielen, es muss unmöglich werden", fordert Heynckes. Thomas Müller hat festgestellt: "Wir haben zwar souveräne Ergebnisse geholt, aber die Gegner nicht auseinandergepflückt." Eine Ansage an die Konkurrenz.
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