John Crankos unverwechselbare Choreographie, eingebettet in die Musik von Sergej Prokofjew, ist so unmittelbar, dass jede tänzerische Bewegung eine seelische Regung zum Ausdruck bringt. Mit "Romeo und Julia" übersetzte der britische Tanzregisseur den Shakespeare-Klassiker schlechthin in die Sprache des Tanzes. Seit 1968 zeigt das Bayerische Staatsballett dieses zeitlose Kunstwerk, das sich nicht zuletzt durch seine geradlinige musikalische Handlungsführung auszeichnet.

Die Handlung dieses Shakespeare-Klassikers ist altbekannt und bedarf kaum einer Erklärung. Das virtuose Zusammenspiel von Musik und Bewegung genügt in Crankos Ballett-Version, um das zeitlose Ideal von Liebe und dessen Scheitern so zu vermitteln, dass es auch noch fast 50 Jahre nach der Erstaufführung die Herzen der Zuschauer berührt. Cranko bedient sich eines klassischen Vokabulars und vereint dabei die Subtilität der englischen Schule mit der atemberaubenden Akrobatik der sowjetischen Ballettkunst. Im Liebes-Pas de deux von Romeo und Julia erreicht diese Choreographie ihren unverwechselbaren Höhepunkt.

Die musikalische Leitung hat Robertas Šervenikas.

Die Bayerische Staatsoper

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Foto: Staatsoper

 

Künstlerisch tonangebend - wirtschaftlich erfolgreich: Mit Aufsehen erregenden Neuinszenierungen und hochkarätigen Künstlern schafft es die Bayerische Staatsoper immer wieder zu überraschen.
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