Literaturfest

Fr, 24.11.17, 08:00 Uhr | Weitere Termine

Diverse Orte in München


München

Drei literarische Ereignisse vereint

Eintauchen in die Welt der Bücher: Beim 8. Literaturfest bis 3.12.2017 lesen rund 80 Autoren aus ihren Werken und tausende Neuerscheinungen gilt es zu entdecken. Das Festival vereint die Münchner Bücherschau im Gasteig, das forum:autoren und das Festprogramm des Literaturhauses.

Münchner Bücherschau: Mehr als 20.000 Neuerscheinungen

Münchner Bücherschau im Gasteig, Foto: Kerstin Dahnert
Münchner Bücherschau im Gasteig

Ihr sucht ein gutes Buch für die Winterzeit oder zum Verschenken an Weihnachten? Wenn Ihr eine Anregung braucht: Etwa 300 Verlage präsentieren mehr als 20.000 Neuerscheinungen auf der Münchner Bücherschau im Gasteig vor. Hier entdeckt Ihr neue Bücher und habt dafür ausreichend Zeit. Täglich könnt Ihr von 8 bis 23 Uhr bei freiem Eintritt in den Büchern schmökern. Und es gibt ein Vorlese-Programm mit Stars der Literaturszene:

  • Neben der Hochliteratur geht es auch weniger anspruchsvoll zu: Wigald Boning berichtet vom Abenteuer Campieren in der Natur - und warum weibliche Füchse auf Schuhe stehen. (26.11., 19:00 Uhr).
  • Es gibt auch ein umfangreiches Kinder- und Familienprogramm. So schaut etwa Paul Maar mit einem neuen "Sams"-Buch vorbei (26.11., 15:00 Uhr)

Mehr zur Münchner Bücherschau

Forum:autoren: Doris Dörrie kuratiert

Doris Dörrie kuratiert das achte forum:autoren 2017, Foto: Dieter Mayr
Doris Dörrie kuratiert das forum:autoren

Das forum:autoren kuratiert in diesem Jahr die Schriftstellerin und Regisseurin Doris Dörrie. Die Reihe, die sie mit dem Literaturhaus entwickelt hat, steht unter dem Motto "Alles Echt. Alles Fiktion". Was ist wirklich, was erfunden, was Fake, was Fakt? Dazu werden illustre, internationale Gäste eingeladen.

  • In einer Doppellesung erinnern sich Zeit-Literaturchef Iljoma Mangold und Catherine Millet an ihre Kindheit. (23.11., 20:30 Uhr, Literaturhaus) 
  • Der Deutsche-Buchpreis-Träger Frank Witzel versucht in "Direkt danach und kurz davor" die Schrecken des Dritten Reiches mit unzähligen Figuren und Geschichten zu fassen - (24.11., 18:30 Uhr, Literaturhaus)

    Das Programm des forum:autoren

Festprogramm im Literaturhaus - mit Panoptikum-Bar

Das Literaturhaus München im Frühling, Foto: muenchen.de/Michael Hofmann

Zum Literaturfest bietet das Literaturhaus ein Festprogramm. Lesungen, Vorträge, Gespräche, ein Graphic-Novel-Abend und vieles mehr.

  • Wie der ungarische Schriftsteller Péter Nádas seine Identität bewahrt hat, verrät er in seiner Autobiographie "Aufleuchtende Details" (25.11., 18:30 Uhr, Literaturhaus)
  • Im The Lovelace feiert das Literaturhaus am 3.12. eine Saturday Night Show: Ein Abend mit Musik der Hotel Band, Lesungen über Liebe im 21. Jahrhundert und aus den Tagebüchern von Erich Mühsam und einer Indie-Party

Zum ersten Mal gibt es die Festivalbar "Panoptikum" in der Ausstellungshalle des Literaturhauses. Tagsüber ist es eine "Hörbar", in der Ihr Podcasts lauschen könnt, abends verwandelt sich die Bar in ein Festivaltreff, wo es Konzerte, Performances und Lesungen gibt. Und das Ganze gestaltet wie eine Filmkulisse mit Wachsfigurenkabinett.

Zum Abschluss ist noch einmal Gelegenheit für Entdeckungen auf dem Independent-Markt "Andere Bücher braucht das Land" (2./3.12. Sa 11-19 Uhr /So 11-18 Uhr). Hier präsentieren rund 30 unabhängige Verlage aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ihr Programm. Danach habt Ihr genug Anregungen für Lesestoff, um durch den Winter zu kommen...

Das ganze Programm des Literaturfests 2017

Geschwister-Scholl-Preis an Hisham Matar

Verleihung des Geschwister-Scholl-Preises 2017 an Hisham Matar, Foto: Yves Krier

Während des Literaturfestes erhielt Hisham Matar am 20.11. in der Großen Aula der LMU den mit 10.000 Euro dotierten Geschwister-Scholl-Preis für das Buch "Die Rückkehr". Matar beschreibt darin die Suche nach seinem in Libyen verschollenen Vater, einem Diplomaten. Oberbürgermeister Dieter Reiter begründete die Verleihung in seiner Ansprache: "Insofern hängt der Mut, den Hisham Matar im Rahmen der Entstehung seines Buches 'Die Rückkehr' aufgebracht hat, auch weniger mit dem eigenen Widerstand gegen die Tyrannei zusammen, als vielmehr mit der Bereitschaft, sich den schmerzlichsten Seiten seiner Familiengeschichte zu stellen". Der 1970 in New York geborene Libyer lebt in London.

Der Preis wird seit über 35 Jahren vergeben und steht für „geistige Unabhängigkeit, bürgerliche Freiheit sowie für moralischen und intellektuellen Mut“ und erinnert an die Münchner Geschwister Hans und Sophie Scholl, die für die Widerstandsbewegung "Weiße Rose" arbeiteten und 1943 hingerichtet wurden.

Mehr rund um Literatur in München

Termine

 Uhr
 Uhr
 Uhr
 Uhr
 Uhr
 Uhr
 Uhr
 Uhr
 Uhr
 Uhr
6 weitere Termine
Top