Das St. Petersburger Festival Ballett präsentiert Tschaikowskys romantisches Tanzballett als märchenhafte Inszenierung am 10.12.2017 in zwei Aufführungen in der Philharmonie – künstlerisch hochwertig, mit üppigen Bildern und einer für die Ewigkeit bestimmten Musik.

Eine mythische Anmut mit 48 Schwänen

Schwanensee-Ballett, Foto: MünchenMusik

Das Zusammentreffen des Komponisten Peter I. Tschaikowsky mit dem Choreografen Marius Petipa war eine der glücklichsten Fügungen der Ballettgeschichte. Als „Vater“ des klassischen Balletts ersann Petipa das Werk „Schwanensee“, dass zum Mythos und Inbegriff aller Ballettkunst wurde. Tschaikowsky machte sich mit den Kompositionen zu seinem berühmten Bühnenwerk unsterblich, während Petipas sinnliche Darstellung der flügelschlagenden weißen Vögel zum Synonym für Eleganz und Anmut wurde.

Einst hatte Petipa 24 Schwäne für die Umsetzung des märchenhaften Stoffes vorgesehen. Eine choreografische Meisterleistung vollbringt nun die neue Inszenierung, in der die Anzahl der tanzenden Schwäne auf 48 verdoppelt wurde und damit einen einmaligen ästhetischen Augenschmaus vollführt. Das St. Petersburg Festival Ballett präsentiert mit Tschaikowskys „Schwanensee“ Außergewöhnliches. In der Inszenierung setzt das Ensemble nicht nur auf den visuellen Reiz einer doppelt so großen Schwanenschar, sondern ebenso auf prachtvolle Bilder und tänzerische Spitzenleistung der Protagonisten.

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