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Filmschoolfest Munich

Do, 23.11.17, 11:00 Uhr | Weitere Termine

Hochschule für Fernsehen und Film München

Bernd-Eichinger-Platz 1
80333 München
info@hff-muc.de

Sonderveröffentlichung von muenchen.de mit der Internationalen Münchner Filmwochen GmbH

Die Regie-Stars von morgen zeigen ihr Können

Wie sieht das Kino der Zukunft aus? Das Filmschoolfest Munich gibt Euch ein Eindruck davon in 44 Kurzfilmen. Das Studentenfilmfestival ist ein wichtiger Treffpunkt für internationale Regietalente. Bis zum 25.11.2017 überraschen und bewegen Euch junge Filmemacher aus aller Welt mit ihren Werken im Filmmuseum München.

Was erwartet Euch auf dem Filmschoolfest?

White Carnations beim Filmschoolfest, Foto: Filmschoolfest
Verzweifelte Mutter in "White Carnations"

Die Wettbewerbsfilme sind aufgeteilt in zehn Programmreihen - diese fassen jeweils vier bis fünf thematisch ähnliche Filme zusammen und werden in einem Screening hintereinander ausgestrahlt.

Für nachdenkliche Momente sorgt z.B. Programmreihe 2 - hier spielen sich kleine Dramen über Verständigung ab. Ob in der Dokumentation "Their Voices" über ein polnisches Internat, in der stumme Kinder nur über ihre Körper kommunizieren - oder in dem 11-minütigen fiktiven Spielfilm "White Carnations" aus Singapur. Eine Mutter verzweifelt an ihrem zerstörungswütigen Sohn, der nicht auf sie hört, sich in der Schule prügelt und vor dem Schulverweis steht. Nein, auch die süßen Bären im Animationsfilm "Poles Apart" haben Knatsch. (Montag ab 17 Uhr und Mittwoch ab 22 Uhr)

In der dritten Reihe rückt die idyllische Natur als Kulisse. Am entzückend rauschenden Fluss, ein lesbisches Paar am Ufer küsst sich, muss Hund "Nala"  dazwischen bellen - was steckt dahinter? Ein Drama aus Israel. Aus Venezuela trudelte "You usually leave me" ein: Auf einem abenteuerlichen Trip in die Wildnis möchte David mit Matilda Schluss machen. Doch die ist ganz schön stürmisch, findet er die Zeit für die passenden Worte? (Montag ab 17:30 Uhr und Donnerstag 14:30 Uhr)

Auf einen Blick - das Timetable (PDF)

Festival mit Kurzfilmen aller Genres

Das Münchner Stadtmuseum am Abend
Filmmuseum

"Watch Me If You Can" lautet das Festivalmotto dieses Mal, und es wird spannend, humorvoll aber vor allem auch nachdenklich im Filmmuseum. Krieg und Flucht, Migration, Angst und schwierige Familien- oder Paarbeziehungen sind Themen der jungen Filmemacher. Geschichten, die erzählt werden müssen, hebt die Jury hervor. Ein Festival, auf dem Ihr Euch auch ein Bild über die kommende Generation des Films machen könnt.

"Es ist immer wieder spannend zu sehen, mit welcher emotionalen Tiefe die jungen Filmemacher und Filmemacherinnen ihre Geschichten erzählen", sagt die Festivalleiterin Diana Iljine. "In wenigen Minuten erlauben Sie uns, in Welten zu blicken, die uns eben noch verschlossen waren." 

44 Filme aus 17 Ländern laufen dieses Jahr beim 37. Filmschoolfest Munich und damit Ihr die Chance habt, möglichst viele Filme zu sehen, werden sie jeweils in zwei Screenings aufgeführt. 25 Spielfilme, 11 Dokumentarfilme, 7 Animationen und ein Experimentalfilm von 31 Filmschulen aus aller Welt kamen in die Auswahl. Eine unabhängige Festivaljury entscheidet schließlich über den besten Beitrag.

Programm und Tickets

Das 37. Filmschoolfest Munich wird am 19.11.2017 in der Hochschule für Fernsehen und Film München - nur für geladene Gäste - eröffnet. Die 44 Filme des Festivals laufen vom 20. bis 25.11.2017 im Filmmuseum in zehn Programmreihen und zwei Specials mit jeweils zwei Screenings.

Auf der Website des Festivals findet Ihr das ausführliche Programm und die Infos zum Ticketverkauf und Ticketpreisen.

Seit über 30 Jahren: International und innovativ

Szene aus dem israelischen Beitrag "Nala"

Vor dem Festival hat eine Auswahljury das Programm aus 243 eingereichten Kurzfilmen zusammengestellt. Rund 66 Stunden haben Olga Domżała, Tice Oakfield und Susanne Burg dafür gesichtet und die Beiträge ausgewählt, die es ins Festival geschafft haben. Allein das ist schon eine Ehre, zählt das Filmschoolfest doch zu den renommiertesten Nachwuchsfestivals weltweit.

Gegründet wurde das Filmschoolfest 1981 von Wolfgang Längsfeld, der es auch bis 2002 leitete. Seit 2011 zeichnet Diana Iljine für die Festivalleitung verantwortlich. Studenten und Professoren aller Kontinente kommen in München zusammen, um ihre Filme vorzustellen, zu diskutieren und neue Ideen zu entwickeln. Über 3.500 Filme liefen in den über 30 Jahren und Studenten, die am Festival teilgenommen haben sind heute bekannte Regisseure wie Lars von Trier und Sönke Wortmann oder gar Oscar-Preisträger wie Caroline Link und Florian Henckel von Donnersmarck. In den "Filmschool Lectures" vom 21. bis 24.11. im Roten Kino der HFF erfahrt Ihr ab 11 Uhr in Vorträgen und Diskussionen mehr über die Hochschule für Fernsehen und Film und deren Absolventen.

Welche Preise können die Filmemacher gewinnen?

"Greetings from Kropsdam"

Um die 70.000 Euro Preisgelder stehen für die zahlreichen Preise zur Verfügung. Der beste Film wird mit dem VFF Young Talent Award ausgezeichnet. Für den originellsten Film im Wettbewerb ist der Wolfgang-Längsfeld-Preis ausgelobt. Zudem gibt es Ehrungen in Kategorien wie „Bester Dokumentarfilm" „Beste Animation“, "Bestes Drehbuch", „Beste Kamera und "Beste Produktion". Unter den weiteren Preisen gibt es dieses Mal auch einmalig den Reformationspreis, der von der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Kirchenkreis München Oberbayern vergeben wird.

In der Festivaljury unter Präsident Götz Otto sind dieses Mal Ariel Richter (amerikanisch-israelischer Festivalmacher, Produzent und Regisseur), Selina Ukwuoma (britische Dramaturgin) sowie Anna Cazenave-Cambet (die Vorjahrespreisträgerin aus Frankreich). Für einige der zu vergebenen Preise gibt es eigene Jurys, beim Reformationspreis entscheiden die Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler, der Münchner Alt-OB Christian Ude sowie Regisseur und  Kameramann Xaver Schwarzenberger.

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