FC Bayern München Basketball

FC Bayern Basketball gegen Bamberg, Foto: FC Bayern Basketball
Spannende Baskteball-Action erwartet die Bayern-Fans im Audi Dome

2017/2018 wollen die Bayern-Basketballer wieder den Titel

In der neuen Spielzeit 2017/2018 will der FC Bayern Basketball wieder den Titel in Angriff nehmen. In der Vorsaison scheiterten die Münchner im Playoff-Halbfinale an Brose Bamberg mit 0:3.

Geschichte

Erst seit der Saison 2011/2012 spielen die Bayern Basketballer wieder in der Bundesliga, wo sie sich als Aufsteiger und Fünfter der Tabelle einen Platz in den Play-offs sichern konnten. Dort unterlagen sie leider bereits im Viertelfinale den Artland Dragons. Bald jedoch will das Team wieder an frühere Erfolge anknüpfen. Die liegen schon etwas länger zurück.

Vor allem in den 1950er Jahren feierte die 1946 gegründete Abteilung Basketball des FC Bayern München ihre größten Erfolge: Zwei Meisterschaften 1954 und 1955, sowie den Pokalsieg 1968. Danach dümpelte die Mannschaft vor sich hin, stieg 1974 erstmals aus der Bundesliga ab und wurde zu einer klassischen Fahrstuhlmannschaft.

Doch ein FC Bayern Basketball gehört - wie in früheren Zeiten - in die 1. Liga. Den Junioren der U19 war dies bereits 2006 gelungen, die Herren schafften es 2008 immerhin bis in die Pro A, die zweithöchste Liga. In einer internen Umfrage des FC Bayern Anfang 2010 sprachen sich über 75% der 23.000 Mitglieder dafür aus, dass der Verein die Abteilung Basketball bei der „Mission Aufstieg“ in die erste Liga unterstützen soll.

Daraufhin wurden neben Coach Dirk Bauermann viele neue Akteure verpflichtet, darunter Nationalspieler wie Steffen Hamann und Demond Greene. In weniger als einem Jahr nach der Kompletterneuerung stand schon im März 2011, sieben Spieltage vor Saisonende, der Aufstieg in die erste Liga fest. "Wir bauen eine Mannschaft auf, die in der Spitzengruppe spielt, denn der FC Bayern kann nicht in der Basketball-Bundesliga antreten und sich mit Platz zwölf zufriedengeben", so damals Präsident Uli Hoeneß. Im Jahr 2014 feierte das Team mit der deutschen Meisterschaft seinen bis dato größten Erfolg.

Audi Dome

Die Geschichte des Audi Domes, der ehemaligen Rudi-Sedlmayer-Halle, gleicht der der Basketballer: Auf eine große Zeit folgte ein langes Schattendasein. Die Halle entstand anlässlich der Olympischen Spiele 1972 in München. Hier fanden damals schon die Basketball-Wettkämpfe statt. Nach Olympia diente die Halle neben Konzerten auch Ausstellungen und Messen sowie Boxveranstaltungen. Doch mit den Jahren verschlechterte sich der bauliche Zustand, bis sie 2003 aufgrund maroder Brandschutz- und Sicherheitseinrichtungen geschlossen wurde.


Den Basketballern des FC Bayern kam dies nach der „Mission Aufstieg“ ganz gelegen: Sie brauchten eine erstligataugliche Spielstätte. Denn im Jahr zuvor fanden die Heimspiele zunächst noch im Olympia-Eissportzentrum statt. Mit Hilfe von Sponsorengeldern holten die Bayern die Rudi-Sedlmayer-Halle aus dem Dornröschenschlaf, renovierten fleißig, und schufen sich mit dem Audi Dome, der 6700 Zuschauer fasst, ein kleines Schmuckkästchen direkt am Westpark.

Neue Anzeigetafeln, neue Kioske, doch der "Geist der Spiele" blieb erhalten. Fünf Millionen Euro hat der Verein in die Sanierung gesteckt, vor allem im Innenraum. Fast die gesamte Haustechnik musste erneuert werden. Doch den Schriftzug "Rudi-Sedlmayer-Halle" über dem Haupteingang gibt es noch immer, wie auch den extra steilen Oberrang, dessen Raumenge die Atmosphäre während eines Spiels verdichtet. Uli Hoeneß sagte zur neuen Bayern-Heimat: "Total gelungen."
 

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