Torwart Ulreich verlängert beim FC Bayern

Bayern-Torwart Sven Ulreich, Foto: Marc Mueller/getty images
Foto: Marc Mueller/getty images Archivbild

Vertrag bis 2021 verlängert

(11.2.2018) Torwart Sven Ulreich hat seinen auslaufenden Vertrag beim FC Bayern München um drei Jahre bis 2021 verlängert. Der 29-Jährige vertritt seit fünf Monaten den verletzten Weltmeister Manuel Neuer erfolgreich im Tor des deutschen Fußball-Rekordmeisters.

Ulreich fühlt sich in München wohl

"Ich freue mich sehr, dass der FC Bayern auch in Zukunft auf mich setzt, mir das Vertrauen schenkt. Zudem fühlen sich meine Familie und ich sehr wohl in München", äußerte der Schlussmann am Sonntag in einer Mitteilung des FC Bayern. Ulreich hatte einige Zeit auch mit einem Vereinswechsel geliebäugelt. Er war im Sommer 2015 für 2,5 Millionen Euro vom VfB Stuttgart zum FC Bayern gewechselt.

Auch Hasan Salihamidzic zeigte sich zufrieden über den Vertragsabschluss mit dem Keeper. Der Sportdirektor meinte: „Die vergangenen drei Jahre haben gezeigt, dass wir uns auf Sven Ulreich sowohl als Torhüter als auch als Mensch stets verlassen können. Vor allem in dieser Saison hat er maßgeblichen Anteil daran, dass wir in der Bundesliga souverän Tabellenführer sind und auch in der Champions League sowie im DFB-Pokal weiterhin gute Chancen haben.“

Ulreich ist inzwischen sogar bei Bundestrainer Joachim Löw in den Kandidatenkreis gerückt. "Er ist in unserem Blickfeld", sagte Löw am Wochenende. Das sei eine Ehre, antwortete Ulreich. Echte Chancen für eine WM-Teilnahme in Russland aber rechnet er sich nicht aus. "Ich habe das schon oft gesagt, dass ich glaube, dass viele andere Torhüter eher auf den Zug aufspringen werden."

Die Wertschätzung, die Ulreich bei den Münchner Verantwortlichen genießt, dokumentiert sich in der langfristigen und frühzeitigen Vertragsverlängerung. Franck Ribéry und Arjen Robben, deren Verträge ebenfalls am Saisonende auslaufen, müssen sich weiter gedulden.

Ulreich hatte bereits am Samstagabend nach dem 2:0 gegen Schalke eine zeitnahe Entscheidung über seine Zukunft angekündigt. "Ich weiß, was die Job-Beschreibung hier ist», sagte er: "Das ist, Manu zu vertreten, wenn er nicht spielen kann." Das wird auch in den kommenden Wochen der Fall sein, denn Neuer befindet sich nach einem erneuten Mittelfußbruch weiterhin im Aufbautraining. Ulreich sagte mit Blick auf weitere Einsätze nach einem Neuer-Comeback: "Ich stelle keine Ansprüche."

(dpa/muenchen.de)

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