DVB-T Digitales Fernsehen

DVB-T steht für Digital Video Broadcasting – Terrestial und ist ein internationaler Übertragungsstandard für das digitale Antennenfernsehen. Mit dessen Einführung 2003 in Berlin begann das Ende des analogen Empfangs. In München erfolgte der Einsatz der neuen Technik ab dem 20. Mai 2005.

Die letzen analogen Sender wurden 2008 abgestellt. Dank dieser Umstellung können mehr Fernsehkanäle über Antennen empfangen werden, ohne dass eine Satellitenschüssel oder ein Kabelanschluss notwendig ist.

Es gibt drei Möglichkeiten mittels DVB-T Fernsehen zu empfangen: Mit einer Zimmerantenne, einer Außenantenne oder einer Dachantenne. Im Gebiet der Stadt München ist zum allergrößten Teil der Empfang mit einer Zimmerantenne möglich. Nur im an den Randgebieten Osten, Süden und Westen kann der Einsatz einer Außenantenne notwendig sein.

 

Zusätzlich zu der passenden Antenne ist eine Set-Top-Box erforderlich, auch DVB-T-Receiver genannt, damit der analoge Fernseher das Bild darstellen kann.

Auch auf Computern und Laptops lässt sich DVB-T empfangen – mittels eines USB-Sticks, an den die Antenne angeschlossen ist. Inzwischen sind zudem DVB-T fähige Handys verfügbar.

In München sind über DVB-T insgesamt 24 TV-Sender empfangbar: neben allen wichtigen öffentlich-rechtlichen Haupt-Programmen (ARD, ZDF, BR) und deren Spartenssendern auch zahlreiche private Sender (RTL, ProSieben, Sat 1)