Chor des Bayerischen Rundfunks

BR-Chor, Foto: Astrid Ackermann

Der Chor des Bayerischen Rundfunks genießt höchstes Renomee auf der ganzen Welt. Immerhin reichen seine klangliche Homogenität und stilistische Vielseitigkeit vom Madrigal bis zu zeitgenössischen Werken. Der Chor trat 2007 im Vatikan vor Papst Benedikt XVI. auf und erhielt im Jahr 2014 einen Klassik-Echo für seine Arvo-Pärt-Interpretation.

Enge Verbindung mit Symphonieorchester des BR

Mariss Jansons, Foto: Bayerischer Rundfunk/Peter Meisel
Chefdirigent Mariss Jansons

Der Chor des Bayerischen Rundfunks wurde 1946 als erster Klangkörper des Senders, damals noch Radio München, gegründet. Der Aufschwung war eng mit der Verbindung zum Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks verbunden. Chefdirigent von beiden Ensembles ist seit 2003 Klassik-Weltstar Mariss Jansons. Künstlerischer Leiter des Chors ist aktuell noch Peter Dijkstra, der jedoch in der Spielzeit 2016/2017 vom Engländer Howard Arman abgelöst wird. Dieser hatte bereits in den vergangenen Jahren mehrfach mit dem Ensemble zusammen gearbeitet. 44 Sänger und Sängerinnen arbeiten fest im Chor, wobei das Ensemble auf bis zu 100 Musiker aufgestockt werden kann.

Der Chor arbeitete mit Dirigenten wie Giovanni Antonini, Riccardo Muti, Andris Nelsons, Yannick Nezet-Seguin, Herbert Blomstedt, Bernard Haitink, Daniel Harding, Alexander Liebreich oder Christian Thielemann. Höhepunkte der letzten Jahre waren sicherlich das Papstkonzert im Vatikan oder die Konzerte in Tokio 2012. Beide Male spielten Chor und Symphonieorchester die 9. Symphonie von Ludwig van Beethoven.

In den Reihen musica viva und Paradisi gloria des Münchner Rundfunkorchesters sowie in den eigenen Abonnementkonzerten profiliert sich der Chor auch in der Pflege zeitgenössischer Musik mit zahlreichen Uraufführungen. Im Frühjahr 2015 wurde ihm der Bayerische Staatspreis für Musik verliehen.

 

Weitere Informationen zum Orchester finden Sie auf dessen Website www.br-chor.de.

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