Münchner Philharmoniker

Die Münchner Philharmoniker sind ein Symphonieorchester in der Trägerschaft der Stadt München mit einem erstklassigen Renommee in der gesamten Welt. 1893 von dem Sohn eines Klavierbauers, Franz Kaim, unter dem Namen „Kaim-Orchester“ gegründet, firmierte es zwischenzeitlich als „Konzertvereins-Orchester“, bevor es in den Zwischenkriegsjahren seinen heutigen Namen erhielt. Heute wie damals gehören große Auslandstourneen und Gastspiele in anderen in- und ausländischen Städten zur Geschichte des Ensembles ebenso wie eine große Brucknertradition. So begeisterten die Musiker beispielsweise 2002 das Publikum in der „Carnegie Hall“ in New York.

 

In München ist die Philharmonie nach der Zerstörung der „Tonhalle“ in der Türkenstraße und der vorübergehenden Unterbringung im „Herkulessaal“ seit 1985 im Kulturzentrum „Gasteig“ zu Haus, wo sie beeindruckende 18.000 Konzertabonnenten zur Stammhörerschaft zählt. Seinen herausragenden kulturellen Stellenwert in der Stadt fördert das Orchester auch durch das Projekt „Jugend horcht“, bei dem jährlich bis zu 25.000 Kinder und Jugendliche an die klassische Musik herangeführt werden. Seit 2004 werden die Münchner Philharmoniker von dem Generalmusikdirektor Christian Thielemann geleitet, der schon als Teenager als Assistent des großen Herbert von Karajan in Berlin, Paris und Salzburg arbeitete.

 
Veranstaltungsorte: Konzerthalle München  
Philharmonie im Gasteig
Rosenheimer Straße 5
81667 München