Die Tradition der "Fischer Vroni" geht bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhundert zurück. 1914 gründete Münchens erster Fischgroßhändler, Karl Winter, seine Firma "Fisch Winter KG". Es folgten die Eröffnung eines Ladengeschäfts in Sendling und schließlich der Verkauf von gegrillten Steckerfischen auf dem Oktoberfest - damals eine echte Neuheit, die bei den Wiesnbesuchern sofort heiß begehrt war. Seinen Namen hat das Festzelt übrigens von Karl Winters Frau Philippine, die im Münchner Raum als die "Fischer Vroni" bekannt war. Heute wird das Wiesnzelt von den beiden Wirtinnen Anita Schmid und ihrer Schwester Eva Stadtmüller geführt.
Während Lachsforelle, Makrele oder Saibling auf einem Stock aufgespießt in einer 15 Meter langen Reihe gegrillt werden, können die Wiesnbesucher in aller Ruhe ein kühles Augustiner trinken und sich von der Musik im Zelt in Feierstimmung bringen lassen. Zu den mehr als 3000 Plätzen im gut belüfteten Zelt kommen noch einmal 700 im Biergarten. Für Raucher befindet sich an der Ostseite ein regengeschützter Außenbereich. Und übrigens: Die Fisch-Schmankerl gibt es auch im Straßenverkauf zum Verzehr im Freien oder mit nach Hause nehmen.
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