Außergewöhnlich ist auch die Dekoration: Den Dachhimmel zieren jährlich 12 Zentner Hopfenreben aus dem bayerischen Anbaugebiet Holledau, was dem Zelt eine besonders heimelige Atmosphäre verleiht. Mittendrin schwebt erhaben eine Figur des Engel Aloisus, der nach der Erzählung von Ludwig Thoma im Himmel statt zu frohlocken nur gegrantelt (= auf bayerisch geschimpft) hat, weil er auf sein geliebtes Bier verzichten musste.
Seit 1980 führt Festwirt Günter Sternberg das Hofbräuzelt. Seinen unermüdlichen Einsatz um das Wohl der Gäste bekräftigte er einmal mehr damit, dass er 1984 als erster Wiesnwirt eine eigene Schänke einrichtete, in der sich die Gäste schlecht eingeschenkte Maßkrüge nachfüllen lassen konnten. Auf der Speisekarte findet sich die ganze Bandbreite an traditionellen Wiesnschmankerl, sowie auch bayerische Klassiker ohne Fleisch. Musikalisch untermalt wird die Festzelt-Stimmung schon seit vielen Jahren von den "Original Plattlinger Isarspatzen" unter der Leitung von Alois Altmann.
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