Münchens ältestes Bierzelt war 1901 das erste mit elektrischem Licht. Kaum zu glauben, wer damals dem Elektriker beim Installieren der Bogenlampen half: Es war kein Geringerer als Albert Einstein, der in jungen Jahren seine Ferien hier verbrachte und der später als Physiker und Nobelpreisträger mit seiner bahnbrechenden Relativitätstheorie weltweit bekannt werden sollte. Im 19. Jahrhundert und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entwickelte sich der Schottenhamel zu einem beliebten Treffpunkt für Münchens wohlhabende Bürger sowie für Studenten, Künstler, Prinzen und Offiziere.
Neben diesen historischen Besonderheiten hat das Zelt auch heute eine wichtige Funktion: Hier findet alljährlich das traditionelle Anzapfen des ersten Fasses durch den Oberbürgermeister statt. Zahlreiche Politiker, Prominente und das Münchner Szenepublikum kommen nicht nur zu diesem Anlass im Schottenhamel zusammen. Im Durchschnitt ist das Publikum sehr jung und studentisch, das Zelt gilt deshalb auch als Treffpunkt der Jugend.
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