Oktoberfest-Halbzeitbericht 2017

Impressionen vom zweiten Wiesnwochenende, Foto: muenchen.de / Mónica Garduño

Zurück zu den Wurzeln

(24.9.2017) Am Sonntag gaben die Wiesn-Veranstalter, Polizei und Rettungskräfte die Halbzeitbilanz des Oktoberfests 2017 auf einer Pressekonferenz bekannt. Mit „Zurück zu den Wurzeln“ beschreibt Festleiter Josef Schmid die bisherige Wiesn und bezieht dies unter anderem auf die Besucherzahl und die kulinarischen Renner.

Bilder: Impressionen vom zweiten Wiesn-Wochenende

Bisher kamen drei Millionen Gäste auf die Theresienwiese

Bilanz-Pressegespräch über die erste Wiesn-Woche 2017, Foto: muenchen.de / Mónica Garduño

„Das 184. Oktoberfest entwickelt sich zu einer schönen, entspannten und ruhigen Wiesn wie früher“, sagte Festleiter Josef Schmid am Sonntag auf der Pressekonferenz zum Oktoberfest-Halbzeit. Nach Schätzung der Festleitung kamen bisher drei Millionen Gäste auf die Theresienwiese – genau so viele wie bei der letzten „Großen Wiesn“ 2015 - als das Gelände nicht mit dem Zentralen Landwirtschaftsfest geteilt wurde. Die Besucher freuen sich besonders über die Freundlichkeit der Ordner, die auch mal für eine Plauderei zur Verfügung stehen - wenn es die Zeit zulässt. Die Wiesn-Gäste fühlen sich zudem aufgrund der Sicherheitsvorkehrungen sicher und sind interessiert an Attraktionen sowie den Neuheiten wie dem „XXL Racer“.

Auch die Wirte, Schausteller und Marktkaufleute sind mit dem bisherigen Verlauf der Wiesn zufrieden. Ein Wiesn-Hit konnte allerdings noch nicht ermittelt werden.

60 Ochsen wurden verspeist

Impressionenn vom ersten Wiesnwochenende, Foto: muenchen.de / Mónica Garduño

Es sind vor allem die Klassiker Hendl, Brezn und Bier, die von den Besuchern nachgefragt werden. Aber auch die vegetarischen und veganen Speisen kommen gut an. 60 Ochsen verspeisten die Wiesn-Besucher bereits in der Ochsenbraterei – auf der letzten „Großen Wiesn“ 2015 waren es lediglich fünf weniger. Auch die Leberkässemmel lassen sich die Menschen schmecken – sie wird in diesem Jahr besonders gerne gegessen. Nach Aussagen der Wiesn-Wirte liegt der Umsatz bei Bierausschank und Küche gleich zum Vorjahr.

Ein Besuch des Wiesn-Fundbüros lohnt, wenn man etwas vermisst: 1.300 Sachen wurden bereits dort abgegeben, das sind 260 mehr als 2015. Darunter Kleidungsstücke, Geldbeutel und Smartphones.

Den Besuchern gefällt außerdem das aktuelle Wiesn-Plakatmotiv. Der Souvenirverkauf konnte einen Anstieg verzeichnen. T-Shirts wurden wieder vermehrt nachgefragt.

Die Polizei spricht von einer „normalen Wiesn“

Bilanz-Pressegespräch über die erste Wiesn-Woche 2017, Foto: muenchen.de / Mónica Garduño

Neben den Zugangs- und Taschenkontrollen wurde auch die Lenkung der Besucherströme an den Ein- und Ausgängen, insbesondere am U-Bahnhof Theresienwiese, neu geregelt. Kräfte der Polizei unterstützen die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes. Zu nennenswerten Behinderungen kam es bislang nicht. Durch die Kontrollen wurden mehrfach verbotene Gegenstände (wie Messer, und Betäubungsmittel) aufgefunden und sichergestellt. Die Besucher reagieren verständnisvoll auf die Kontrollen. Die Polizei und das Bayerische Rote Kreuz spricht von einer „normalen Wiesn“.

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