Die Münchner Polizei hat sich gut auf das Oktoberfest vorbereitet. In einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Kreisverwaltungsreferat stellte die Münchner Polizei am 13. September ihre Maßnahmen für das 178. Oktoberfest vor. Polizeivizepräsident Robert Kopp fasste das Konzept so zusammen: „Die Sicherheit auf der Wiesn und der Schutz der Besucher hat für uns oberste Priorität“.
Mit 500 Beamten im Einsatz, davon 300 auf der Festwiese und weitere 200 im Umfeld der Wiesn wird die Münchner Polizei für ein sicheres und friedliches Oktoberfest sorgen. Auf der Festwiese sind 17 Überwachungskameras aufgestellt - um bei Einsätzen schneller vor Ort zu sein und Straftaten möglichst verhindern und besser aufklären zu können.
Spezielle Taschendiebfahnder aus mehreren Ländern unterstützen die Beamten bei der Bekämpfung von Diebstählen. Im Vorjahr konnten 60 Diebe festgenommen werden - doch am wichtigsten ist die Vorbeugung, so Robert Kopp. Auf Geld- und Wertsachen immer acht zu geben ist der beste Schutz. Außerdem wies Kopp darauf hin, dass herrenlose Taschen gemeldet werden sollen und die eigene Tasche nicht unbeaufsichtigt bleiben sollte.
Für die Sicherheit des Oktoberfestes sind drei Sperringe rund um die Festwiese ausgewiesen. Zum ersten Mal sind in diesem Jahr einfahrbare Poller im Einsatz. Rund um das Festgelände gibt es keine Parkmöglichkeiten, so bittet die Polizei mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu kommen. Da nicht nur in München, sondern auch in den angrenzenden Landkreisen häufiger Alkoholkontrollen durchgeführt werden, ist es nur vernünftig Auto und Fahrrad bei Biergenuss stehen zu lassen.







