Die Wiesn - ein einzigartiges Mysterium

Festhalle

Wie soll man das Oktoberfest beschreiben? Man könnte allein die Zahlen für sich sprechen lassen: Über 6 Millionen Maß Bier, eine halbe Million Brathendl und eine statistisch nur schwer erfassbare Menge an Lederhosen und Dirndln.

Aber wird man dem größten Volksfest der Welt durch das bloße Aufzählen von Fakten wirklich gerecht? Wohl kaum, denn die Wiesn ist so bunt und vielfältig wie ihre Besucher - und jeder erlebt sie auf seine ganz eigene Weise.


 

Für viele ist natürlich die ausgelassene Bierzelt-Gaudi das Allergrößte. Wenn die Maßkrüge zum Prosit erhoben werden und der Abteilungsleiter ausgelassen zu den Klängen eines DJ Ötzi auf dem Biertisch tanzt, dann kann es schon mal vorkommen, dass man Freunde und Kollegen von einer ganz neuen, bisher unbekannten Seite kennen lernt.

Nicht minder aufregend ist das Wiesn-Treiben außerhalb der Festhallen. Von klassischer Volksfest-Nostalgie bis zum topmodernen Fahrgeschäft ist hier für jeden etwas geboten: Während der eine den ultimativen Kick in den Loopings der Achterbahn sucht oder im Riesenrad seine Höhenangst überwindet, lassen sich andere von den traditionellen Wiesn-Attraktionen begeistern, wie man sie heut nirgendwo sonst mehr zu sehen bekommt: Wer kennt ihn nicht, den mittlerweile sprichwörtlich gewordenen Schichtl mit seinem Zaubertheater, das Teufelsrad oder das berühmt-berüchtigte Förderband des Toboggan, das schon so manchem angetrunkenen Besucher zum Verhängnis geworden ist.

Wahre Wiesn-Philosophen wissen: Das Oktoberfest ist viel mehr als eine Mischung aus Gerstensaft und Adrenalin - und eigentlich kann man es gar nicht beschreiben. Man muss es schon selber erleben.