Turniersieg für die Löwen

Daniel Bierofka, Foto: picture alliance/augenklick

1860 gewinnt den 3. Winterlinger Südgipfel

(25.6.2017) Die Löwen setzten ihre Serie fort, blieben auch im fünften Vorbereitungsspiel ohne Gegentor und gewannen durch einen 2:0-Finalerfolg gegen den VfB Stuttgart II den 3. Winterlinger Südgipfel.

Trainer Daniel Bierofka zeigte sich zufrieden

Die Löwen begannen stark und hatten bereits früh gute Chancen. In der 10. Minute lag die Kugel dann im Tor. Nach einer Rechtsflanke von Eric Weeger nahm Nicolas Andermatt am Elfmeterpunkt die Hereingabe volley, knallte die Kugel zum 1:0 in den Kasten. Die Löwen setzten die Schwaben dann weiter unter Druck, die nach dem Treffer immerhin zu einigen Chancen kamen. Die Löwen konnten jedoch die Führung bis zur Halbzeit halten.

Bis auf Torhüter Hiller schickte Löwen-Trainer Daniel Bierofka eine komplett neue Mannschaft in der 2. Halbzeit aufs Feld. Bis zu 84. Minute mussten die Löwen Fans auf das nächste Tor warten. Gebhart war mit Tempo in den Strafraum gedribbelt, wurde gefoult, doch Schiedsrichter Philipp Lehmann ließ weiterspielen. Der Ball kam zu Felix Bachschmid, der nur noch ins leere Tor einschieben musste. In der Schlussphase ließen die Sechzger nichts mehr anbrennen. Damit gewannen die Löwen den 3. Winterlinger Südgipfel und blieben auch im fünften Vorbereitungsspiel ohne Gegentor bei vier Siegen.

Löwen-Trainer Daniel Bierofka zeigte sich nicht nur wegen des Turniersiegs mit dem Stand der Vorbereitung vor dem am Montag beginnenden Trainingslager in Obertraun zufrieden. „Timo Gebhart und Jan Mauersberger sind absolute Verstärkungen. Die Beiden tun uns richtig gut und werden mit jedem Spiel besser.“ Es sei ein sehr gutes Turnier seiner Mannschaft mit „Gegner auf Augenhöhe“ gewesen. „Ein ernster Gradmesser. Wir waren frischer als zuletzt. Gerade in der 1. Halbzeit habe ich viele gute Sachen gesehen.“ Besonders freute er sich über den Turniersieg seiner Jungs. „Wenn man irgendwo hinfährt, dann will man auch den Titel holen! Mit Erfolgserlebnissen trainiert es sich wesentlich leichter. Es darf aber kein Schlendrian reinkommen“, mahnt der 38-Jährige.

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