Umweltzone in München

Die wichtigsten Informationen zur Umweltzone, Foto: Fotolia, hornyteks

Seit 2012 dürfen innerhalb des Mittleren Rings nur noch Autos mit grüner Plakette fahren, Fahrzeuge mit gelber, roter Plakette sind verboten - ebenso Autos ohne Plakette. Verstöße gegen die Regelungen zur Umweltzone werden mit einem Bußgeld von 80 Euro geahndet. Den Mittleren Ring selbst dürfen alle Fahrzeuge befahren - also auch ohne beziehungsweise nur mit roter oder gelber Plakette. Geht es dann vom Mittleren Ring in die Umweltzone ab, ist die grüne Plakette Pflicht.

Wie bekomme ich die Plakette für München?

Hier finden sich weitere nützliche Informationen der Stadt. Von A wie Ausnahmeregelung bis R wie Rußpartikelfilter.
Die Plakette: Sauber nachgefragt

Hinweise zur Umweltzone und Ausnahmegenehmigungen in München

Für alle in Deutschland zugelassenen Fahrzeuge:
Plakette beantragen


Für Gäste und Touristen mit ausländischem Kennzeichen:

Auch Touristen benötigen eine Plakette. Da die Ämter an Wochenenden allerdings geschlossen sind empfiehlt es sich, diese vorab im Internet zu bestellen.
Der TÜV-Süd hat die nötigen Informationen in verschiedenen Sprachen auf seiner Internetseite zusammengestellt.

Hintergrundinfos: Feinstaub, Plakette, Umweltzone

Seit Ende 2008 hat München eine Umweltzone: Für den Bereich innerhalb des Mittleren Rings ist eine Feinstaubplakette nötig. Der Begriff Umweltzone bezeichnet einen abgegrenzten Bereich, in welchen nur noch Kfz, die mit einer entsprechenden Feinstaubplakette gekennzeichnet sind, einfahren dürfen. Dabei werden die Fahrzeuge nach ihrem jeweiligem Schadstoffausstoß in unterschiedliche Emissionsklassen eingeteilt. Jeder Verstoß gegen diese Verordnung wird mit Bußgeld und sogar Punkten in Flensburg geahndet.

Welche Feinstaubplakette ist die richtige? Hier finden Sie es raus.

Gesundheitsschädigender Feinstaub, der unter anderem von Kraftfahrzeugen abgesondert wird, begründet die Einführung der Umweltzonen und der Feinstaubplaketten in Deutschland. Natürlich kommt der Feinstaub in unserer Luft nicht ausschließlich durch rollende Blechlawinen zustande. Um auch Belastungen, wie zum Beispiel durch Stickstoffdioxid, zu verringern, wurden in München bereits Maßnahmen in anderen Bereichen, wie das LKW-Transitverbot und eine Verschärfung der Grenzwerte für Einzelöfen, eingeführt.

Studien ergaben, dass diese Belastungen zu einer Zunahme von Lungen-, Asthma- und Herz-Kreislauferkrankungen führen können und damit die zu erwartende Lebenszeit um durchschnittlich bis zu zehn Monate verringern. Gute Gründe, etwas gegen diese Gesundheitsbelastung zu unternehmen. Die Einführung einer Umweltzone in München ist also nun ein weiterer Schritt, um die von der EU festgelegten Luftqualitätsrichtlinien zu erreichen und nicht nur die Luft- sondern vorallem auch die Lebensqualität aller Münchner zu erhöhen.

Karte zur Umweltzone in München

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