Gebrauchtwarenkaufhaus Halle 2 wieder offen

Das Gebrauchtwarenkaufhaus Halle 2., Foto: AWM
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Öffnungszeiten haben sich geändert

(20.1.2015) Heute öffnete das Gebrauchtwarenkaufhaus Halle 2 nach neun Monaten Pause seine Pforten: Finanziell Schwächergestellte, aber auch Schnäppchenjäger sind eingeladen, auf dem Gelände des Wertstoffhofs in der Sachsenstraße 29 nach günstigen Angeboten zu stöbern. Die Halle 2 wurde im April 2014 im Zuge der Ermittlungen wegen illegalem Schrotthandel vorläufig geschlossen. Hinweis: Ab der Wiedereröffnung gelten neue Öffnungszeiten.

„Abfallvermeidung wird in München seit Jahren großgeschrieben,“ so Axel Markwardt, Kommunalreferent und Erster Werkleiter des AWM bei der Pressekonferenz vor der Eröffnung. „Deshalb sind wir sehr froh darüber, die so beliebte Halle 2 wieder eröffnen zu können. Hier werden jährlich durch den Verkauf von rund 170.000 gebrauchten Artikeln 1.000 Tonnen Abfälle vermieden.“ Neu ist in der Halle 2 die Ecke für Bastler, in der es beispielsweise Ersatzteile fürs Fahrrad oder nur auch nur einzelne Bretter für Hobbyschreiner gibt.

Vielfältige Auswahl: Bücher, Möbel, Ersatzteile oder Hausrat

Das Gebrauchtwarenkaufhaus Halle 2., Foto: AWM
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Die offizielle Neueröffnung für die Bürger war am 20.1. um 15 Uhr. Seit diesem Zeitpunkt kann wieder im täglich wechselnden Angebot nach günstigen Produkten gesucht werden. Allerdings zu neuen Öffnungszeiten: Die Halle 2 ist von Dienstag bis Freitag zwischen 15 und 18 Uhr sowie am Samstag von 9 bis 13 Uhr offen. Die dort angebotenen Waren, etwa Möbel, Bücher, Hausrat oder Spielsachen, stammen von den Münchner Wertstoffhöfen und befinden sich in einem gut erhaltenen Zustand.

AWM führen neues Sicherheitskonzept ein

Die Halle 2 wurde im Zuge der Enthüllungen über Wertstoffhofmitarbeiter, die illegal Schrott weiterverkauften, im April 2014 geschlossen. Der Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) zog aus diesen Vorfällen Konsequenzen und führte ein neues Sicherheitskonzept ein. Hierzu gehört etwa, dass es eine stärkere Rotation an den Arbeitsplätzen geben soll, um die Bildung krimineller Strukturen zu verhindern. Zudem wurden auch elektronische Schließanlagen an den Toren eingebaut, die erkennen, wer sie nachts öffnet und schließt.

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