Realisierungswettbewerb für die Alte Akademie

Sankt Michaelskirche, Foto: Katy Spichal
Foto: Katy Spichal Die Kirche St. Michael ist ein Teil des Ensembles der links angrenzenden Alten Akademie.

Weiteres Vorgehen für die Alte Akademie beschlossen

(12.11.2015) Der Stadtrat hat die Rahmenbedingungen und das weitere Vorgehen für die Alte Akademie beschlossen. Zukünftig soll es im historischen Gebäudekomplex in der Fußgängerzone eine Mischung aus Einzelhandel, Gastronomie und Wohnungen geben. Die künftige Nutzung erfolgt unter Berücksichtigung der städtebaulichen und denkmalfachlichen Rahmenbedingungen. Ein Unternehmen der SIGNA-Gruppe erwarb dazu das Erbbaurecht vom Freistaat Bayern.

Zunächst gibt es für den geplanten Um- und Neubau des Gebäudekomplexes der Alten Akademie einen Realisierungswettbewerb für verschiedene Konzepte. Dabei gelten strenge Richtlinien. Die Fassade zur Neuhauser Straße und das Dach dürfen laut Stadtratsbeschluss nicht verändert werden. Außerdem soll der Schmuckhof im Inneren des Gebäudes künftig problemlos von der Fußgängerzone aus erreicht werden. Hier sollen Wohnungen im Herzen der Stadt entstehen. Zum Fachpreisgericht, das über den Wettbewerb entscheidet, zählen Stadtbaurätin Prof. Dr. (I) Elisabeth Merk sowie Stadtheimatpfleger Gert Goergens.

Bedeutendes Renaissance-Gebäude in zentraler Lage

Die Alte Akademie im November 2015, Foto: muenchen.de/Michael Hofmann
Foto: muenchen.de/Michael Hofmann

Die Alte Akademie, früher auch Wilhelminum genannt, stammt aus dem 16. Jahrhundert, verfügt über vier große Innenhöfe und zählt zu den bedeutendsten Renaissance-Gebäuden der Stadt. Ursprünglich bot sie dem Münchner Jesuitenkolleg eine Zentrale. Zuletzt war im Gebäudekomplex das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung, sowie das Kaufhaus Hettlage untergebracht. Zum Ensemble der Alten Akademie zählt auch die Kirche St. Michael.

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