IBM siedelt neue Watson-Zentrale in den Highlight Towers an

Die Highlight Towers in Schwabing., Foto: Rainer Viertlböck
Foto: Rainer Viertlböck

IBM eröffnet Watson IoT Center in München

(16.12.2015) Gute Nachrichten für den Technologiestandort München: Der amerikanische Konzern IBM siedelt seine weltweite Zentrale für den Supercomputer Watson und das sogenannte „Internet der Dinge“ in den Schwabinger Highlight Towers an. In der nächsten Zeit entstehen dort rund 1.000 neue Arbeitsplätze. Bei der Eröffnung des Watson IoT Centers am Dienstag war auch die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner vor Ort.

Aigner: "Center stärkt München als Geschäftsstandort"

Die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner., Foto: IBM
Foto: IBM

Die neue Zentrale für den Geschäftsbereich Watson IoT in den Highlight Towers ist die größte Investition, die IBM seit 20 Jahren in Europa getätigt hat. Daher zeigte sich die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (Foto) erfreut, dass die Wahl des amerikanischen Softwareriesen auf München gefallen ist: „Das neue Watson IoT Center stärkt München und Bayern als internationalen Geschäftsstandort“, so Aigner bei der Eröffnung. Martina Koederitz, Vorsitzende der Geschäftsführung der IBM Deutschland und General Manager Österreich und Schweiz, begründete die Entscheidung wie folgt: „Die Ausgangslage der deutschen Wirtschaft in Sachen Digitalisierung und Industrie 4.0 ist hervorragend – ihr großer Vorteil ist der hohe Industrialisierungsgrad.”

Rund 1.000 neue Arbeitsplätze entstehen

Künftig werden rund 1.000 Entwickler, Forscher, Berater und Designer für IBM in München tätig sein. Die Parkstadt Schwabing entwickelt sich damit weiter zum Technologie-Standort. Auch der Software-Riese Microsoft baut seine neue Deutschland-Zentrale in der Parkstadt. Hier soll dann an einer besseren Vernetzung von Alltagsgeräten gearbeitet werden, die mithilfe des enorm rechenstarken Computers Watson optimiert werden soll. „Watson kann in Sekundenbruchteilen enorme Mengen unstrukturierter Daten durchforsten, analysieren und gegeneinander abwägen, sie interpretieren und stetig dazulernen“, beschreibt Harriet Green, General Manager, Watson IoT and Education bei IBM, die Fähigkeiten des Supercomputers. Unter dem Begriff „Internet der Dinge“ versteht man, vereinfacht gesagt, dass der eigene Computer als Gegenstand verschwindet. Stattdessen sollen sich Alltagsgegenstände untereinander vernetzen und die Menschen unterstützen, ohne dass sie auf einen Computer zugreifen müssen.  

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