Projekt "Smarter Together": München von morgen

Auftaktveranstaltung zum Projekt "Smarter Together"., Foto: Andreas Heddergott/Landeshauptstadt München
Foto: Andreas Heddergott/Landeshauptstadt München Den Auftakt von "Smarter Together" feierten u.a. Bürgermeister Josef Schmid (5.v.r.) und Dr. Florian Bieberbach (3.v.r.), Vorsitzender der Geschäftsführung der Stadtwerke München. Weitere Namen am Ende des Artikels.

Innovative Zukunftskonzepte werden in München umgesetzt

(17.2.2016) Bürgermeister Josef Schmid hat am Dienstag den Startschuss für das EU-Projekt „Smarter Together“ gegeben. Gemeinsam mit den Partnerstädten Lyon und Wien plant München im Rahmen des EU-Smart Cities-Projekt den Stadtteil der Zukunft. In Zusammenarbeit mit städtischen Gesellschaften wie den Stadtwerken München und Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft sollen innovative Konzepte in den Bereichen Energieeffizienz und vernetzte Mobilität erarbeitet und umgesetzt werden. Die Modellregionen in München sind Neuaubing-Westkreuz und der neue Stadtteil Freiham.

"Wir entwickeln die Stadt von morgen"

Bürgermeister Josef Schmid beschreibt das Projekt so: „Mit Smarter Together entwickeln wir die Stadt von morgen. München kann mit seinen Partnerstädten in diesem Projekt innovative Maßstäbe setzen und neue Modelle für andere Städte oder Quartiere schaffen.“ Im September 2015 hatte das Städtekonsortium München, Lyon und Wien als einer von nur vier ausgewählten Bewerbern (bei 40 Bewerbungen) den Zuschlag der Europäischen Union bekommen. Die drei Städte erhalten von der EU in diesem Zusammenhang insgesamt 24,7 Millionen Euro an Fördergeldern, die Stadt München und ihre Gesellschaften Stadtwerke München (SWM), Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) und Münchner Gesellschaft für Stadterneuerung (MGS) bekommen davon rund vier Millionen Euro. Der gesamte Münchner Verbund erhält 6,85 Millionen Euro. Mit Eigenmitteln und Geldern aus Wirtschaft und Forschung soll sich das Investitionsvolumen für die Münchner Projekte auf rund 20 Millionen Euro belaufen.

Innovative Konzepte für Energie und Mobilität

Diese Gelder fließen dann in das sanierungsbedürftige Viertel Neuaubing-Westkreuz und den neuen Stadtteil Freiham, der im Münchner Westen entsteht. Ziel der Investitionen ist es, neue Technologien und nachhaltige Lösungen zu fördern, um eine zukunftsfähige Stadtentwicklung für Mobilität und Klimaschutz aufzeigen. Im Idealfall können diese Konzepte dann auch von anderen Städten und Quartieren übernommen werden. Ein Beispiel wäre in diesem Zusammenhang die energetische Sanierung von rund 42.000 Quadratmetern Wohnfläche. Auch im öffentlichen Nahverkehr sollen smarte Lösungen noch stärker ausgebaut werden, etwa durch die Verknüpfung der MVG-Kernangebote mit neuen Konzepten wie eCarsharing und MVG Rad. Forscher und Wirtschaftsvertreter werden bei „Smart Together“ mitarbeiten, doch auch die Bürger sind eingeladen, an den Projekten mitzuwirken und eigene Vorschläge einzubringen. Eine für Frühjahr angesetzte Auftaktveranstaltung wird darüber informieren, wie sich die Bürger konkret beteiligen können. Die Projektlaufzeit beträgt fünf Jahre.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Projekt „Smarter Together“

Auf dem Artikelbild sind von links nach rechts zu sehen:
1. Tobias Wagner, TUM LS Gebäudetechnologie und klimagerechtes Bauen 2. Prof. Dr. Ignacio Farias, TUM MTCS 3. Ulf Hofmann, Securitas Alert Services 4. Prof. Dr. Gunnar Grün, Fraunhofer IBP 5. Pedro Miranda, Corporate Vice President, Head of Corporate Development SiemensOne, Siemens AG 6. Ulf Millauer , Geschäftsführer, Münchner Gesellschaft für Stadterneuerung mbH 7. Josef Schmid, 2. Bürgermeister und Leiter des Referats für Arbeit und Wirtschaft, Landeshauptstadt München 8. Dr. Christian Schwingenschlögl, Manager Sustainable Cities, Siemens AG 9. Dr. Florian Bieberbach, Vorsitzender der Geschäftsführung, Stadtwerke München 10. Wolfram Scholl, Geschäftsführer, G5 Partner 11. Georgi Georgiev, Fraunhofer IBP

Mehr Aktuelles aus München

München-Meldungen im Überblick

Top