Kostenloses WLAN in MVG-Bussen: Stadtrat beschließt Probeversuch

Bus in München am Viktualienmarkt
Busse in der Münchner Innenstadt: Fahrgäste können schon bald während der Busfahrt im Netz surfen.

Testlauf für kostenloses WLAN in MVG-Bussen beschlossen

(9.3.2016) In nächster Zeit werden testweise zehn Busse der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) mit kostenlosem WLAN ausgestattet. Das beschloss der Ausschuss für Arbeit und Wirtschaft in seiner Sitzung am Dienstag. Der Probelauf soll ein Jahr lang dauern, ein genauer Beginn und welche Busse mit kostenlosem WLAN ausgestattet werden, steht derzeit noch nicht fest.

Probelauf soll ein Jahr lang dauern

Kostenlos in den öffentlichen Verkehrsmitteln via WLAN surfen – das ist in München bislang nicht möglich. In nächster Zeit soll daher einmal in zehn MVG-Bussen getestet werden, ob ein WLAN-Zugang von den Fahrgästen angenommen wird. Genauere Details, welche Fahrzeuge ausgestattet werden und wie man sich einwählen kann, werden in nächster Zeit folgen. Ein Jahr wird der Probelauf dauern, um danach die Ergebnisse auszuwerten und über eine möglicherweise flächendeckende Einführung von kostenlosem WLAN in den öffentlichen Verkehrsmitteln der MVG zu beraten. Bei kostenlosem WLAN in den Sperrengeschossen der U-Bahnhöfe läuft bereits ein Testversuch an der Münchner Freiheit. Dieser dauert noch bis Oktober 2016, danach folgt die Auswertung, die über eine flächendeckende Ausführung mitentscheidet.

Hier finden Sie alle WLAN-Hotspots in München in der Übersicht

MVG macht ersten Kostenvoranschlag

Die MVG hat eine erste Kostenschätzung für die Einführung von kostenfreiem WLAN für die Fahrgäste abgegeben. Demnach würde die Ausrüstung der gesamten Flotte aus U-Bahn, Bus und Tram mit Routern 11,4 Millionen Euro kosten. Die danach anfallenden Kosten würden sich auf schätzungsweise 10,35 Millionen Euro pro Jahr belaufen, vorausgesetzt, man entscheidet sich für die technisch höherwertigen Router. Die Vollversorgung der Sperrengeschosse mit WLAN hätte nach Angaben der MVG einmalige Investitionskosten von ca. 900.000 Euro zur Folge, der Betrieb der dann ca. 500 Accesspoints würde sich auf ungefähr 300.000 Euro pro Jahr belaufen.

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