"Light & Charge": Straßenlaternen werden zu Ladestationen

Einweihung der Light and Charge-Station an der Königinstraße, Foto: BMW
Foto: BMW "Light & Charge" an der Königinstraße: Sebastian Jagsch, Gründer und Geschäftsführer der eluminocity GmbH, Peter Schwarzenbauer, Mitglied des Vorstands der BMW AG, Erna-Maria Trixl, Geschäftsführerin Vertrieb der SWM und Oberbürgermeister Dieter Reiter

Pilotprojekt gestartet: E-Fahrzeuge an Straßenlaternen laden

(15.6.2016) An der Schwabinger Königinstraße ging ein Pilotprojekt an den Start: Münchner können hier ab sofort Straßenlaternen als Ladestation für Elektroautos nutzen. Beim Projekt "Light & Charge" arbeitet die Landeshauptstadt mit den Stadtwerken München (SWM), der BMW Group und dem Start-Up-Unternehmen eluminocity zusammen. An vier Standorten ist der Ladestrom verfügbar.

OB Reiter freut sich über weiteren Schritt zur Smart City

Ladekarte für eine "Light & Charge"-Laterne, Foto: BMW
Foto: BMW Die Abrechnung erfolgt über eine Ladekarte.

In der Königinstraße 101 und 103, der Holbeinstraße 5 in Bogenhausen sowie der Elisenstraße 3 in der Maxvorstadt stehen die vier umgerüsteten und öffentlich zugänglichen Straßenlaternen. Zwar gibt es bereits seit Herbst 2014 auf dem Gelände der BMW Welt zwei Prototypen der Lade-Laternen, doch erst jetzt fand die offizielle Inbetriebnahme für den öffentlichen Raum statt. Fast alle in der EU erhältlichen Elektrofahrzeuge können an den Ladestationen mit einer maximalen Ladeleistung von bis zu 22 kW (AC) aufgeladen werden. Der Stromverbrauch wird abgerechnet über das weltweit größte Ladenetzwerk „BMW i ChargeNow" mit der dazugehörigen Karte. Dazu zählen über 40.000 Ladepunkte in 25 Ländern. Auch über den „Ladenetz"-Verbund der Stadtwerke kann abgerechnet werden.

Oberbürgermeister Dieter Reiter kommentiert das Pilotprojekt: „Sich den Herausforderungen der Zukunft zu stellen, heißt heute schon nach den richtigen Antworten zu suchen. In diesem Sinne kann uns diese Kooperation eine Antwort auf die wichtige Frage liefern, wie wir individuelle Mobilität lokal umweltverträglich gestalten können. Dies ist ein weiterer Schritt von München zur Smart City“.

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