Gesundheitsreferat meldet Häufung von Mumpsfällen

Arzt

Sensibilisierung für gehäufte Mumps-Fälle

(22.7.2016) Das Referat für Umwelt und Gesundheit (RGU) meldet derzeit ein gehäuftes Auftreten von Mumps-Fällen und möchte betroffene und nicht-geimpfte Personen zur Überprüfung ihres Impfstatus sensibilisieren. Vor allem junge Bürger seien betroffen. Außerdem informiert das RGU über eine Maserngefährdung in spezifischen Bereichen.

Übertragung und Impfmöglichkeiten

Frau mit Grippe liegt im Bett

Mumps ist eine virale Infektionskrankheit, die durch Tröpfcheninfektion und Kontakt mit Speichel übertragen wird. Bei Auftreten von grippeähnlichen Symptomen mit Fieber bzw. Schwellung der Speicheldrüsen sollten Betroffene einen Arzt aufsuchen. Da infizierte Personen bereits bis zu sieben Tage vor Erkrankungsbeginn ansteckend sein können, sollten ungeimpfte Personen ohne Immunschutz nach einem Kontakt mit Erkrankten möglichst bis zum Ablauf der Inkubationszeit (ca. 18 Tage) enge Kontakte, vor allem zu Säuglingen, Schwangeren und immunschwachen Personen vermeiden.

Das RGU weist darauf hin, dass grundsätzlich, aktuell besonders aber für das Umfeld im Bereich der Kontaktpersonen gilt, dass eine Infektion mit Mumps durch eine zweimalige Schutzimpfung vermieden werden kann. Eine Impfung ist auch noch fünf Tage nach Kontakt zu einem Erkrankten sinnvoll. Bisher nur einmal geimpften Personen wird geraten, sich an ihren Arzt wenden, um die zweite Impfung möglichst umgehend nachzuholen.

Neben den Hausärzten informiert auch das RGU die Bürger täglich in einer Telefonberatung von 11 bis 12 Uhr unter der Telefonnummer 2 33-6 69 07.

Zusätzlicher Hinweis über Maserngefährdung

Zusätzlich liegt eine Maserngefährdung für Besucher des Theaterzelts auf dem Tollwood vor, die bei der Abendveranstaltung „A Simple Space“ der Gruppe „Gravity & Other Myths“ an den Tagen vom 8. bis 10.7. in Kontakt mit einer an Masern erkrankten Schaustellerin gekommen sind. Außerhalb dieses Zeitraums und des Zelts bestand keine konkrete Infektionsgefährdung. Gefährdet sind Personen, die sich im genannten Zeitraum in diesem Zelt aufgehalten haben und nicht bereits immun durch Erkrankung oder Impfung sind. Diese sollten bei grippeähnlichen Symptomen umgehend einen Arzt konsultieren unter Benennung der möglichen Maserninfektion. Für die Zeitdauer von 18 Tagen ab Besuch des Zeltes soll der Kontakt zu Schwangeren, Säuglingen und Kleinkindern sowie immungeschwächten Personen unbedingt vermieden werden.

Informationen zur Masernimpfung auf der Seite des Referats für Gesundheit und Umwelt

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