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Tunnel im Englischen Garten: Freistaat beteiligt sich

Pressekonferenz zur Finanzierung des Tunnels im Englischen Garten, Foto: Finanzministerium Bayern
Foto: Finanzministerium Bayern Pressetermin im Englischen Garten: Innenminister Joachim Herrmann, Bürgermeister Josef Schmid, Hermann Grub und Petra Lejeune von der Bürgerinitiative "Ein Englischer Garten", Finanzminister Markus Söder und Kultusminister Ludwig Spanle

Freistaat will 35 Millionen zu möglichem Tunnel beisteuern

(21.7.2016) Der Freistaat Bayern unterstützt den möglichen Bau eines Tunnels unter dem Englischen Garten mit 35 Millionen Euro. Dies gaben die Staatsminister Joachim Herrmann, Markus Söder und Ludwig Spaenle auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bürgermeister Josef Schmid bekannt. Der Tunnel am Isarring soll die beiden Teile des Stadtparks wieder vereinen.

Bürgermeister Schmid erfreut über Zusagen des Freistaats

Visualisierung des Tunnels im Englischen Garten, Foto: Jürgen Dudowits / sunpatrol, München
Foto: Jürgen Dudowits / sunpatrol, München Visualisierung: So könnte der Tunnel aussehen

35 Millionen Euro will der Freistaat Bayern zu einer möglichen Untertunnelung des Englischen Gartens beisteuern. Dies gaben Innenminister Joachim Herrmann, Finanzminister Markus Söder und Kultusminister Ludwig Spaenle auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bürgermeister Schmid am Kleinhesseloher See bekannt. Der Bürgermeister freute sich über dieses Zeichen: "Heute ist ein guter Tag für München. Die Unterstützung des Freistaats macht ein historisches Projekt möglich. Ich bin mir sicher, dass der Münchner Stadtrat sich für die Untertunnelung aussprechen wird." Sollte dies der Fall sein, würde das Baureferat vertiefte Planungen beginnen, um einen Planfeststellungsbeschluss zu erreichen. In etwa fünf bis sechs Jahren könnte dann der Baubeginn für die Röhre erfolgen, in die der Isarring verlegt werden soll.

Tunnel soll beide Teile des Parks wiedervereinen

Der Isarring durchschneidet seit den 1960er Jahren den Englischen Garten und teilt ihn in einen Nord- und einen Südteil, die durch eine Brücke und eine Unterführung miteinander verbunden sind. Um dies zu ändern und den weltberühmten Stadtpark wieder zu einer Einheit werden zu lassen, ist seit einigen Jahren ein Tunnelbauprojekt im Gespräch, das von der Bürgerinitiative "Ein Englischer Garten" angestoßen wurde. Die Pläne sehen einen rund 390 Meter langen Tunnel vor, in den auch die Ifflandstraße einmünden soll. Diese Einmündung stellt momentan ein Nadelöhr am Mittleren Ring dar - ab dem 7.8. wird deshalb, unabhängig vom möglichen Bau des Tunnels, eine zusätzliche Verflechtungsspur gebaut, die die Verkehrsströme an dieser Stelle des Isarrings entzerren soll. Der Münchner Stadtrat sprach sich Anfang 2014 generell dafür aus, den Isarring unter die Erde zu verlegen - jedoch nur, wenn sich auch der Freistaat Bayern an dem mit rund 125 Millionen Euro veranschlagten Projekt beteiligt. Dies ist nun gesichert.

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