Polizei: Konsequentes Vorgehen gegen "Clown-Pranks"

Gruseliger Clown
Symbolbild

Mehrere Fälle in den letzten Tagen in München

(25.10.2016) In München gab es in den letzten Tagen mehrere Fälle von sogenannten „Clown-Pranks“, wie die Polizei mitteilte. Bei diesen fragwürdigen Aktionen, die zunächst in den USA für Aufsehen sorgten, verkleiden sich Leute als „Horror-Clowns“, um andere zu erschrecken. Die Münchner Polizei kündigte an, mit aller Konsequenz dagegen vorzugehen.

Täter müssen mit Anzeigen rechnen

Die Bezeichnung „übler Scherz“ ist an dieser Stelle wohl angebracht: Seit einigen Tagen ist das „Phänomen Clown-Prank“ auch in München angekommen. Am vergangenen Wochenende meldete die Polizei insgesamt sieben bekannte Fälle. Bei den „Clown-Pranks“ verkleiden sich Leute als „Horror-Clowns“ - wie etwa aus dem Roman „Es“ von Stephen King bekannt - und erschrecken oder attackieren Passanten. Teilweise sind die Clowns auch bewaffnet, am Freitag beispielsweise bedrohte einer dieser „Clowns“ einen zehnjährigen Jungen mit einer Axt. Oft filmen die "Clowns" ihre Aktionen und veröffentlichen das Material dann im Internet. Die Münchner Polizei stellt auf ihrer Facebook-Seite unmissverständlich klar: „Wir verstehen hierbei keinen Spaß und werden mit aller Konsequenz dagegen vorgehen. Die Täter müssen je nach Einzelfall mit Anzeigen wegen Bedrohung, Nötigung oder auch Körperverletzung rechnen.“

Hinweise der Polizei für Betroffene von „Clown-Pranks“:

  • Bleiben Sie ruhig und verständigen Sie sofort den Polizeinotruf 110
  • Sprechen Sie den „Clown“ nicht an und provozieren Sie nicht (im Normalfall will dieser „nur“ einen Streich spielen)
  • Verlassen Sie die Örtlichkeit, sprechen Sie ggfs. umstehende Passanten an und bitten sie um Hilfe
  • Von dem Gebrauch von Pfefferspray und Reizstoffsprühgeräten raten wir ab, da die Gefahr groß ist, dass diese Geräte gegen Sie verwendet werden können.

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