Isarweihe auf der Ludwigsbrücke

Traditionell segnen die griechisch-orthodoxen Christen am Dreikönigstag das Wasser der Isar, Foto: muenchen.de/ Dan Vauelle
Foto: muenchen.de/ Dan Vauelle

(6.1.2017) Die griechisch-orthodoxen Christen segnen am Dreikönigstag traditionell das Wasser der Isar. Dabei wurde am Freitag dreimal ein Kreuz in die Isar geworfen und von einem Schwimmer zurückgebracht – ein Symbol, dass das Wasser nun gesegnet ist.

Traditionell segnen die griechisch-orthodoxen Christen am Dreikönigstag das Wasser der Isar, Foto: muenchen.de/ Dan Vauelle
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Zahlreiche Gläubige und Zuschauer sahen sich die Zeremonie bei frostigen Temperaturen vom Ufer aus an. Jedes Jahr übernehmen Schwimmer der Wasserwacht in schützenden Neopren-Anzügen die Aufgabe, das Kreuz aus dem kalten Wasser der Isar zu fischen. Die Isarweihe wird von der griechisch-orthodoxen Gemeinde zu Epiphanias zelebriert. Die griechisch-orthodoxen Christen feiern am 6.1. nicht das Hochfest der Heiligen Drei Könige, sondern die Taufe Christi. Daher wird an diesem Tag die Segnung des Wassers vorgenommen, um auf diese Weise die Gläubigen, ihre Häuser, Felder und Tiere zu segnen. In vielen orthodoxen Ländern ist es daher Tradition, dem Meer, Flüsse, Brunnen und Quellen den Segen zu verleihen.

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