Gesundheitsreferat rät zur Impfung gegen Zecken

Zecke auf der Haut eines Menschen
Zecken können den sogenannten FSME-Erreger übertragen

Im Frühsommer beginnt die Zecken-Saison

(5.5.2017) Mit dem Frühsommer beginnt auch die Zecken-Saison. Obwohl München kein Risikogebiet ist, rät Gesundheitsreferentin Stephanie Jacobs dennoch zu einer Schutzimpfung gegen die sogenannte FSME-Erkrankung, die durch Zeckenstiche übertragen wird.

Risikogebiete befinden sich unter anderem im Münchner Umland

Umwelt- und Gesundheitsreferentin Stephanie Jacobs, Foto: Eleana Hegerich
Foto: Eleana Hegerich Gesundheitsreferentin Stehpanie Jacobs

Die Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME) wird durch Zecken übertragen, und das bevorzugt ab dem Frühsommer. In München werden nur vereinzelt Erkrankungen mit FSME registriert. Doch obwohl die Landeshauptstadt nicht als Risikogebiet gilt, rät Gesundheitsreferentin Stephanie Jacobs zur Schutzimpfung: „Der Frühsommer ist Zeckenzeit. Gerade im Münchner Umland befinden sich Risikogebiete. Also: Ausflügler aufgepasst! Mit einer Impfung schützen Sie sich vor FSME. Mit dieser Krankheit ist nicht zu spaßen. Sie kann nur symptomatisch behandelt werden. Nur die Impfung bietet vorbeugenden Schutz. Ein kleiner Piks und Sie können die schönen Sommertage unbeschwert im Freien genießen.“

Die telefonische Impfsprechstunde des Referats für Gesundheit und Umwelt informiert täglich von Montag bis Freitag über notwendige Impfungen unter der Telefonnummer 089 / 233 66907.

So verläuft eine übliche FSME-Erkrankung

In Deutschland traten bislang rund 300 FSME-Fälle pro Jahr auf, meist in Regionen in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen. Auch Münchner können sich, etwa bei Reisen in Risikogebiete, durchaus mit der Krankheit anstecken. FSME-Viren werden mit dem Speichel einer stechenden und selbst infizierten Zecke übertragen. Nach einer Inkubationszeit von sieben bis 14 Tagen beginnt üblicherweise die zweiphasige Krankheit mit grippeähnlichen, unspezifischen Symptomen wie Kopfschmerzen, Fieber oder Schnupfen. Danach endet die Krankheit meist. In seltenen Fällen kann der Erreger jedoch auch Infektionen der Hirnhaut, des Gehirns oder des Rückenmarks verursachen.

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