Verteidigungsministerin eröffnet neues Zentrum für Cyber-Sicherheit

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen, Foto: Bundeswehr/Hannemann
Foto: Bundeswehr/Hannemann Zur Eröffnung besucht Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) heute die Hochschule.

Topmodernes Forschungszentrum entsteht nahe München

(23.6.2017) Ein wichtiger Schritt in Richtung Cyber-Sicherheit: Neubiberg bei München bekommt ein Zentrum für Sicherheit in der Informations- und Kommunikationstechnik. Die Bundeswehr rüstet sich damit für die steigende Zahl von Cyber-Angriffen. Das hochmoderne Forschungszentrum wird auf dem Gelände der Bundeswehr-Universität stehen. Heute eröffnet Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) das Zentrum.

Neuer Masterstudiengang "Cyber-Sicherheit" geplant

Auf dem Gelände der Bundeswehr-Universität in Neubiberg bei München entsteht eines der modernsten Forschungszentren für Sicherheit in der Informations- und Kommunikationstechnik Deutschlands. Bei der Cyber-Abwehr hinkt Deutschland den USA, China und Russland bisher hinterher.

Im Zuge dessen wird es bald einen neuen internationalen Master-Studiengang „Cyber-Sicherheit“ geben: im Januar 2018 soll er mit zunächst 70 Studierenden starten. Dafür wurden ein Dutzend Professuren ausgeschrieben. Das Neubiberger Forschungszentrum soll der neuen Teilstreitkraft „Cyber- und Informationsraum“ (CIR) der Bundeswehr zuliefern.

Heute Nachmittag ist Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) beim Richtfest für ein neues Wohnheim auf dem Uni-Gelände dabei. In dem Gebäude entstehen 264 Unterkünfte für Studenten. In der Universität wird der Offiziersnachwuchs der Bundeswehr ausgebildet. Am Samstag wird die Ministerin vor Schloss Nymphenburg in München mehr als 500 Offiziersanwärter befördern.

(dpa/muenchen.de)

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