Skulpturen "Love Hate" am Siegestor aufgestellt

Skulptur Love Hate am Siegestor, Foto: Deniz Seylan
Foto: Deniz Seylan

Kunstwerk lässt Liebe und Hass aufeinander treffen

(23.2.2018) Eine symbolträchtige Botschaft an einem der prominentesten Münchner Orte: Die Stahlskulpturen "Love Hate" der Künstlerin Mia Florentine Weiss sind noch bis Ende Mai am Siegestor zu sehen. Sie fügen sich ein in das Programm des Faust Festivals, das heute in München beginnt.

Wortskulpturen stehen bis Mai in der Leopoldstraße

Skulptur Love Hate am Siegestor, Foto: Deniz Seylan
Foto: Deniz Seylan

Schon von weitem sind die zwei neuen, großen Wortskulpturen am Siegestor sichtbar. Fünf Meter breit und zweieinhalb Meter hoch sind die rostigen Werke, die von der Würzburger Künstlerin Mia Florentine Weiss (Foto) geschaffen wurden. Die Plastiken können von der einen Seite als „Love“ und von der anderen als „Hate“ gelesen werden. Die Schriftzüge wurden im Vorfeld des Faust Festivals aufgebaut und fügen sich in das breit gefächerte Programm ein. Sie sollen die Ambivalenz dieser beiden urmenschlichen Gefühle in Goethes Drama zeigen. Die Installation ist bis Ende Mai in der Leopoldstraße zu sehen.

Symbolträchtiger Ort für das Kunstwerk

Skulptur Love Hate am Siegestor, Foto: Deniz Seylan
Foto: Deniz Seylan

Dass die Skulpturen nördlich und südlich des Siegestores stehen, ist natürlich kein Zufall. Die Künstlerin hat sich einen symbolträchtigen Ort gewählt, an dem Liebe und Hass aufeinandertreffen. 100 Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkrieges gilt die Inschrift am Siegestor wieder besonders: "Dem Sieg geweiht, vom Krieg zerstört, zum Frieden mahnend."  Die Arbeit von Mia Florentine Weiss soll nach eigenen Angaben auch eine Botschaft sein, Hass auf der Welt in Liebe umzuwandeln.

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