So lief Rockavaria auf dem Königsplatz

Iron Maiden beim Rockavaria 2018., Foto: picture alliance/Peter Kneffel/dpa
Foto: picture alliance/Peter Kneffel/dpa Zum Abheben bereit: Iron-Maiden-Frontmann Bruce Dickinson vor gewohnt unbescheidenem Bühnenbild

Traumwetter und Bands, die alles geben

(10.6.2018) Von wegen tote Hose: Trotz der kurzfristigen Absage von Campino und Co. wurde die Rockavaria-Premiere am Königsplatz zum vollen Erfolg. Rund 35.000 Besucher wollten sich das erstklassige Line-Up vor Wahnsinnskulisse nicht entgehen lassen - und das Wetter spielte mit.

Einzigartige Stimmung: Fotos vom Rockavaria 2018

Iron Maiden begeistern als Headliner am Samstag

Foto vom Rockavaria Open Air 2018., Foto: Mónica Garduño Soto
Foto: Mónica Garduño Soto

Bei schwülen 25 Grad startete am Samstag auf dem Königsplatz das Rockavaria. Auf der King's Stage legten Johnny Gallagher & The Boxtie Band los, danach übernahmen Tuxedoo das Kommando auf der Bühne. Auf der Green Stage heizte Monument den Fans gleich ein - eine Doppelbelastung für die Kondition angesichts der schwülen Temperaturen. Eine Abkühlung gab es dann prompt gegen 18 Uhr, als eine  Regendusche auf das Publikum niederging. Eine willkommene Erfrischung? Der Stimmung tat's jedenfalls keinen Abbruch.

Das Publikum ließ sich vom Start weg nicht lumpen und am Abend wurde es dann richtig laut: Iron Maiden zeigten sich als Headliner topmotiviert. Mit einer überdimensionalen Propeller-Maschine über der Bühne ging die Show los - sofort herrschte Bombenstimmung. Bruce Dickinson und seine Mannen gaben auf der Bühne alles - vor immer wieder wechsenden Bühnenbildern brannten Iron Maiden eine Show der Superlative ab.

Top-Ersatz: Limp Bizkit springen für die Toten Hosen ein

Impressionen vom Rockavaria 2018, Foto: Mónica Garduño Soto
Foto: Mónica Garduño Soto

Auf die Hardcore- und Heavy-Metal-Fans strahlte dann auch am Sonntag immer wieder die Sonne herab. Bis zum Abend spielten knapp 20 Bands auf den zwei Bühnen, darunter Royal Republic, Arch Enemy und Tuxedoo. Letztere ließen es sich nicht nehmen, ein Erinnerungsfoto samt Fans vor den Propyläen - «diesem atemberaubenden Anblick» - zu machen.

An Tag zwei fiel der geplante Höhepunkt aus: Die Toten Hosen hatten wegen eines Hörsturzes von Sänger Campino ihren Auftritt kurzfristig abgesagt. Limp Bizkit um Frontmann Fred Durst (Foto) sprangen ein: Der Gig der US-Amerikaner wurde nach hinten verlegt - als Schlusspunkt des Festivals. Wegen der Headliner-Absage konnten Besucher 30 Euro wiederbekommen - oder die Sonntagstickets zurückgeben. «Die Leute haben verständnisvoll reagiert. Sie sorgen sich in erster Linie um Campino», sagte eine Sprecherin. Auf Facebook wünschten zahlreiche Fans dem Sänger gute Besserung.

(muenchen.de/dpa)

Mehr zum Thema und Aktuelles aus München

X
Event-Highlights und Freizeit-Tipps

muenchen.de als Newsletter!

Mit aktuellen Event-Highlights und Freizeit-Tipps:
Die Einwilligung zum Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen
Top