Paulaner Salvator-Preis geht in die zweite Runde

Impressionen zum Paulaner Salvator-Preis 2018, Foto: muenchen.de/ Daniel Vauel
Foto: muenchen.de/ Daniel Vauel

Dieses Jahr lautet das Motto: "Auf gute Nachbarschaft"

(11.6.2018) Soziale Projekte fördern und München so noch ein Stück besser machen - das ist das Ziel des Paulaner Salvator-Preises. Noch bis 30.7.2018 können Organisationen, Start-Ups, Social Businesses und Privatpersonen ihre Ideen einreichen. Dieses Jahr steht der Preis unter dem Motto „Auf gute Nachbarschaft“ - was es damit auf sich hat, erklärten heute die Paulaner-Geschäftsführer Andreas Steinfatt und Christiane Uhl.

80.000 Euro für eine lebenswertere Stadt

Impressionen zum Paulaner Salvator-Preis 2018, Foto: muenchen.de/ Daniel Vauel
Foto: muenchen.de/ Daniel Vauel

Das Konzept hinter dem 2017 ins Leben gerufenen Salvator-Preis ist ganz einfach: „Wir fördern die besten Ideen für München“. Den Gewinnerprojekten winkt eine Anschubfinanzierung und fachkundige Betreuung ihrer Projekte durch Paten der Paulaner Brauerei.

Die letztjährigen Gewinner konnten mit ihrer Arbeit schon für viele Menschen einen Unterschied machen: Der Verein „Brot am Haken“ hat ein System aufgebaut, in dem Bürger Bedürftigen etwas zu Essen oder Trinken spendieren, was diese dann in den mitmachenden Läden mitnehmen dürfen. Der Verein „Junges Bündnis für Geflüchtete“ will Flüchtlinge zur politischen Partizipation ermutigen, während der Verein „Juno – eine Stimme für Flüchtlingsfrauen“ geflüchtete Frauen mit lokalen Trachtentanzgruppen zusammenbringt. Das ebenfalls geförderte „Clubhaus München Giesing“ kümmert sich darum, dass Menschen mit psychischen Erkrankungen in den Arbeitsmarkt zurückkehren können.

Christiane Uhl (Foto rechts), Geschäftsführerin bei Paulaner und Jury-Mitglied, beschreibt das diesjährige Thema „Auf gute Nachbarschaft“: „Eine funktionierende Nachbarschaft kann viel bewirken – denn miteinander und vor Ort lassen sich Probleme oft am besten lösen. Wir suchen Ideen und Projekte für München, die der Anonymität in der Großstadt entgegenwirken und den Dialog und die Hilfe unter Nachbarn fördern.“ Der Salvator-Preis ist mit bis zu 80.000 Euro dotiert.

Resonanz im vergangenen Jahr sehr positiv

Der oder die Gewinner werden im November 2018 auf einer feierlichen Preisverleihung bekannt gegeben, danach startet die einjährige Förderphase.

Bei der ersten Ausschreibung im vergangenen Jahr war die Resonanz auf den neu geschaffenen Salvator-Preis sehr positiv: „Im letzten Jahr haben fast 100 Personen und Initiativen ihre Bewerbung eingereicht. Die kreativen und vielseitigen Ideen haben uns beeindruckt“, so Andreas Steinfatt.

Ablauf und Jurymitglieder

Bis 30.7.2018 können Personen und Initiativen hierzu ihre Projekte und Ideen einreichen, die anschließend von einer neunköpfigen Jury geprüft werden. Schirmherrin des Preises ist Alexandra Schörghuber, Vorsitzende des Stiftungsrats der Schörghuber Unternehmensgruppe und Hauptgesellschafterin der Paulaner Brauerei.

Auf der offiziellen Website zum Salvator-Preis können die Projekte eingereicht werden

Die komplette Jury:

  • Andreas Steinfatt, Geschäftsführer der Paulaner Brauerei
  • Christiane Uhl, Geschäftsführerin der Paulaner Brauerei
  • Burkhard Rüdiger, Unternehmenskommunikation der Paulaner Brauerei
  • Bernhard Taubenberger, Leiter Kommunikation & Marketing der Schörghuber Unternehmensgruppe
  • Bud A. Willim, Senior Berater bei Schomerus, Beratung für gesellschaftliches Engagement
  • Christian Boenisch, Geschäftsführung des Arbeiter-Samariter-Bund München/Oberbayern
  • Dr. Dominik Domnik, CFO der Social Entrepreneurship Akademie
  • Ute Bertel, Direktorium der Stadt München, Koordinationsstelle Bürgerschaftliches Engagement
  • Prof. Dr. Martina Wegner, Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften, Hochschule München

Auf dem Foto oben (von links): Andreas Steinfatt, Geschäftsführer Paulaner Brauerei, Christiane Uhl, Geschäftsführerin Paulaner Brauerei, Bettina Raum, Halima Triebel, Christopher Jones, (alle Junges Bündnis für Geflüchtete), Britta Coy, Juno, Jennifer Miller, Clubhaus München Giesing und Michael Spitzenberger, Brot am Haken

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