Bilanz zum Tief "Wilma": München ist weitgehend verschont geblieben

Feuerwehr Jacke mit Schriftzug

Lediglich 23 wetterbedingte Einsätze in München

(1.6.2018) Von den teils heftigen Auswirkungen der Schauer und Gewitter des Tiefs "Wilma" in Bayern ist das Stadtgebiet München weitgehend verschont geblieben. Nach Feuerwehrangaben gab es lediglich 23 wetterbedingte Einsätze für die Berufsfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehr München. In Hadern rückten die Einsatzkräfte zu einem außergewöhnlichen Unfall aus...

Laubbaum stürzt auf fahrendes Auto

Blitze im Gewitter, Foto: Igor Zh. / Shutterstock.com
Foto: Igor Zh. / Shutterstock.com

München ist bei den Unwettern glimpflich davon gekommen. Die Feuerwehr berichtet von überfluteten Straßen und Kellern sowie einigen Schäden durch den teils starken Wind.

Außergewöhnlich war ein Vorfall im Stadtteil Hadern. Wie die Feuerwehr München mitteilte, ist ein rund 15 Meter hoher Laubbaum auf einen fahrenden Hyundai gestürzt. Das Auto war gerade in die Rolandseckstraße eingebogen, als der Baum auf dem Dach des Fahrzeugs einschlug. Zu diesem Zeitpunkt herrschte im Stadtteil Hadern ein Gewitter mit starken Windböen.

Einsatzkräfte der Feuerwache Sendling entfernten mit Motorsägen zwei große Äste an dem Pkw, wodurch der zirka 35-jährige Fahrer sein Fahrzeug verlassen konnte. Er blieb unversehrt und trat den Nachhauseweg zu Fuß an. Um die Straße und den Gehweg wieder passierbar zu machen, zerkleinerten die Einsatzkräfte den restlichen Baum. Am Pkw entstand ein Totalschaden.

Die Wetterlage hat sich in München wieder beruhigt, hier erfahrt Ihr die weiteren Wetteraussichten für München.

Weite Teile Bayerns betroffen

In weiten Teilen Bayerns haben Starkregen und Gewitter in der Nacht auf Freitag für vollgelaufene Keller und gesperrte Straßen gesorgt. In Oberfranken lösten sich nach Polizeiangaben mehrere Schlammlawinen und rutschten auf Straßen. Teile einer Kreisstraße seien weggespült worden. Alleine im Landkreis Wunsiedel waren mehr als 350 Feuerwehrleute im Einsatz.

Im nördlichen Oberbayern sei die Polizei zu 42 wetterbedingten Einsätzen ausgerückt, sagte ein Sprecher am frühen Morgen: Keller liefen voll Wasser und Unterführungen mussten wegen Überflutungen gesperrt werden. In der Oberpfalz blockierten nach Polizeiangaben umgefallene Bäume mehrere Straßen. Im nördlichen Schwaben waren kleinere Straßen gesperrt. In den anderen Regionen des Freistaats regnete es zwar auch heftig, größere Schäden sind aber bisher nicht bekannt.

(muenchen.de/dpa)

Mehr Aktuelles aus München

Top