Ein Münchner Traditionshaus in neuem Glanz

Wiedereröffnung Rischart Marienplatz, Foto: muenchen.de/ Daniel Vauel
Foto: muenchen.de/ Daniel Vauel

Café Rischart am Marienplatz offiziell wiedereröffnet

(21.8.2018) Eine Münchner Institution am Marienplatz erstrahlt in neuem Glanz: Das traditionsreiche Café Rischart hat nach umfangreicher Renovierung seit Montag offiziell neu eröffnet. Dabei wurde nicht nur das Obergeschoss umgestaltet, auch für Leute, die es eilig haben, gibt es einen neuen Service.

Von Selbstbedienung bis zu Kaiserschmarrn-Variationen

Wiedereröffnung Rischart Marienplatz, Foto: muenchen.de/ Daniel Vauel
Foto: muenchen.de/ Daniel Vauel

Gerhard und Sohn Magnus Müller-Rischart (Foto oben) machten bei der Eröffnung ihres frisch renovierten Haupthauses am Marienplatz einen ziemlich glücklichen Eindruck. Und das lag sicher nicht nur an der über zwei Meter großen Torte, die bei einem derart feierlichen Anlass natürlich nicht fehlen darf.

Wenn Ihr – wie die meisten Münchner – die alte Filiale kanntet, dann wird Euch bei der „neuen“ vermutlich als erstes die versetzte Treppe auffallen. Denn die Treppe wurde weiter ins Innere geschoben, an ihrer früheren Stelle findet Ihr nun einen Selbstbedienungsbereich. Hier könnt Ihr Euch die angebotenen Sachen selbst nehmen, einscannen und bezahlen, wenn Ihr es mal eilig habt.

Das Café im Obergeschoss wurde ebenfalls komplett renoviert, nur die fantastische Aussicht auf das geschäftige Treiben am Marienplatz ist geblieben. 200 Gäste finden hier Platz und dürfen sich vor allem auf die neuen Kaiserschmarrn-Angebote freuen. Denn das Rischart bietet die Süßspeise nun in zwölf verschiedenen Varianten an, darunter auch ein Germknödel-Schmarrn und eine Elsässer-Schmarrn mit Lauch und Speck.

Neuer Hintereingang mit Tagesbar

Wiedereröffnung Rischart Marienplatz, Foto: muenchen.de/ Daniel Vauel
Foto: muenchen.de/ Daniel Vauel

„Von Frühstück, über Flammkuchen bis zu unseren stark erweiterten Kaiserschmarrn-Spezialitäten erhalten die Gäste auch zukünftig warme Mahlzeiten in unserem Gastronomie-Bereich“, so Magnus Müller-Rischart. „Darüber hinaus sind unsere geschätzten Kaffeespezialitäten, Kuchen und Torten weiterhin in bester Qualität erhältlich.“

Neu ist ebenfalls, dass die Filiale jetzt einen Hintereingang gegenüber vom Alten Peter hat, an dem sich eine Tagesbar befindet. Nur das Biedermeier-Zimmer wurde lediglich einem kleinen „Facelift“ unterzogen, denn die Einrichtung steht symbolisch für die Firmenhistorie seit 1883. Die Tradition des Hauses ist somit erhalten geblieben – und das ist ja trotz allem Neuen auch etwas Schönes.

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