Schloss Nymphenburg: Ludwig-II.-Büsten aus Kunstinstallation werden verkauft

Nymphenburger Schloss an einem Sommertag mit Schwan, Foto: muenchen.de/Michael Hofmann
Foto: muenchen.de/Michael Hofmann

Der "Märchenkönig" in hundertfacher Gold-Ausführung

(13.10.2018) Eine Installation des Konzeptkünstlers Ottmar Hörl war sechs Wochen lang im Schlosspark Nymphenburg zu sehen. Jetzt werden die verbliebenen Kunststoff-Büsten mit dem Konterfei des Königs Ludwig II. verkauft.

König Ludwig II. für einen Fuchzger

Die insgesamt 100 Ludwig-Köpfe standen anlässlich des 173. Geburtstages des Monarchen hinter dem Schloss im Park auf einem dafür errichteten Podest. Die verbliebenen goldfarbenen Kunststoff-Büsten werden nun am Montag, 15.10., von der Bayerischen Schlösserverwaltung verkauft. Für einen Stückpreis von 50 Euro können sie ab 9 Uhr an der Kasse des Marstallmuseums erworben werden. Dort erhalten Käufer zunächst einen Beleg, für den sie die Büsten dann zwischen 11 bis 12 Uhr im Museumsladen im Schlossmittelbau ausgehändigt bekommen. Die Büsten sind naturgemäß bewittert. Es ist nur Barzahlung möglich.

Rückkehr an den Geburtsort

Kunstinstallation zu Ludwig II. im Schlosspark Nymphenburg, Foto: Bayerisches Staatsministerium der Finanzen,  für Landesentwicklung und Heimat
Foto: Bayerisches Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat

König Ludwig II. war zu seinem Geburtstag an seinen Geburtsort zurückgekehrt - goldfarben und hundertfach. Der Künstler Ottmar Hörl hatte den Park des Nymphenburger Schlosses in München mit vielen Büsten des „Märchenkönigs“ (1845-1886) verziert. Die Kunstinstallation war am 24.10. - einen Tag vor Ludwigs 173. Geburtstag - präsentiert worden und dann für einige Wochen zu sehen. "Es ist ein Glücksfall, dass mit Prof. Ottmar Hörl ein so außergewöhnlicher Künstler den Märchenkönig zurück nach Hause bringt", sagte Heimatstaatssekretär Dr. Hans Reichhart bei der Vorstellung.

Hörl habe sich dafür an der Ludwig-Büste orientiert, die in der Nähe des Herzogstandhauses steht. Der Künstler hat in dieser Form schon oft historische Persönlichkeiten verewigt. So zierten beispielsweise im Wagner-Jahr 2013 während der Festspiele viele kleine Richard Wagners den Grünen Hügel von Bayreuth. Auf dem Ulmer Münsterplatz stellte er im Mai dieses Jahres Albert-Einstein-Figuren auf.

(dpa / Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen / muenchen.de)

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