Hier schaut Ihr über den Tellerrand

Café „Über den Tellerrand“, Foto: Maik Richter
Foto: Maik Richter

Obazda trifft Hummus

(22.8.2018) Haidhausen hat einen neuen gastronomischen Hotspot: Das Café Über den Tellerrand im Einstein 28 bietet Kulinarik zwischen Hummus und Obazda, ein helles und modernes Design – und nicht zuletzt einen Ort, in dem Geflüchtete die Gastgeber in ihrem neuen Zuhause sein können...

Impressionen aus dem Café

Zwischen Baklava und Brezn - ein Ort der Begegnung

Café „Über den Tellerrand“, Foto: muenchen.de/Leonie Liebich
Foto: muenchen.de/Leonie Liebich

Ihr besucht in der Volkshochschule im Einstein 28 einen Kurs? Dann belohnt Euch doch danach mit frischem arabischen Gebäck! Aber auch für alle, die nicht an der MVHS angemeldet sind, ist das Über den Tellerrand ein gemütlicher neuer Treffpunkt in Haidhausen. Draußen im Hof entspannt Ihr mit einer Hibiskus-Limo im Liegestuhl oder sitzt an kleinen Tischen zusammen. Und auch drinnen gibt‘s genug Platz, um zu essen, mit WLAN zu arbeiten oder in einem Buch aus dem Bücherschrank zu schmökern.

Wie der Name schon sagt, könnt Ihr hier Euren kulinarischen Horizont erweitern und probiert Euch mit Snacks, Frühstück, Salaten und Suppen durch die ganze Welt. Das Café ist ein Sozialunternehmen, das Geflüchtete und Beheimatete gemeinsam betreiben. Momentan arbeiten dort 15 Angestellte, sechs Nationalitäten und drei Generationen zusammen. Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kulturen lernen so gegenseitig voneinander.

Kein Wunder, dass die Bayerisch-arabische Brotzeitplatte einer der absoluten Renner ist. Jasmin Seipp, eine der Betreiberinnen des Cafés, erläutert im Interview mit muenchen.de: „Über das Essen kann man hier neue Kulturen kennenlernen. Die Vielfalt ist gut für unser Team und die ganze Gesellschaft.“

Mittags entscheidet Ihr über den Preis

Café „Über den Tellerrand“, Foto: muenchen.de/Leonie Liebich
Foto: muenchen.de/Leonie Liebich

Und was gibt’s hier? Besonders die werktags täglich wechselnden Mittagsangebote von 11:30 bis 14 Uhr sind zu empfehlen – von arabischen Hackfleischbällchen bis hin zu italienischer Minestrone ist alles dabei. Das Besondere beim Mittagstisch: Jeder zahlt, was er kann und wählt zwischen drei Preiskategorien. Die niedrigste schont den kleinen Geldbeutel, die mittlere deckt die Kosten und mit der höchsten unterstützt Ihr die Projekte des gemeinnützigen Vereins Über den Tellerrand kochen München e.V..

Aber auch zum Abendessen könnt Ihr vorbeischauen, bis 22 Uhr hat das Café auf und bis 21 Uhr könnt Ihr Speisen bestellen. Die Betreiberinnen verraten: „Kommt abends auf einen Sundowner zu uns - noch ist unser Innenhof ein Geheimtipp!“

Geöffnet hat die Location momentan von Montag bis Samstag, 8:30 – 22 Uhr.

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