Red Bulls gewinnen DEL-Auftakt mit 4:2 in Berlin

 Red Bulls gewinnen DEL-Auftakt mit 4:2 in Berlin , Foto: EHC Red Bull München
Foto: EHC Red Bull München

Deutscher Meister besiegt Finalgegner der vergangenen Spielzeit

(14.9.2018) Der EHC Red Bull München ist mit einem Sieg in die 25. DEL-Saison gestartet. Der Deutsche Meister gewann bei den Eisbären Berlin, dem Finalgegner in der vergangenen Spielzeit, mit 4:2 (1:0|1:2|2:0). Vor 13.030 Zuschauern in der Hauptstadt erzielten Konrad Abeltshauser (Doppelpack inklusive Penalty), Maximilian Kastner und Justin Shugg die Tore für die Gäste.

Spannung vor dem Schlussdrittel

Die Defensive der Red Bulls war in den ersten Minuten gefordert, denn Berlin kam stark aus der Kabine. Dank Torhüter Danny aus den Birken, der zwei Großchancen der Hauptstädter von Jason Jaspers (1.) und Louis-Marc Aubry (2.) entschärfte, überstand München die Druckphase Berlins ohne Gegentor. In der 16. Minute schoss Maximilian Kastner die Gäste auf Vorarbeit von Matt Stajan in Führung.

Im Mittelabschnitt bauten die Red Bulls ihren Vorsprung aus, weil Konrad Abeltshauser einen abgefälschten Schuss von Yannic Seidenberg über die Linie drückte (25.). München hatte die Partie im Griff, bis Thomas Oppenheimer in der 31. Minute den ersten Eisbären-Treffer erzielte. Drei Minuten vor der zweiten Pause sorgte der ehemalige Münchner Florian Kettemer mit einem Handgelenkschuss in den Winkel für den 2:2-Ausgleich und Spannung vor dem Schlussdrittel.

Dort setzten die Red Bulls durch einen Powerplaytreffer von Justin Shugg das erste Ausrufezeichen (45.). Wenig später hatten die Eisbären in fast eineinhalb Minuten doppelter Überzahl die große Chance, erneut zurückzukommen. München verteidigte aber stark und erzielte in der 54. Minute den vorentscheidende vierten Treffer: Nachdem Trevor Parkes einen Alleingang an den Pfosten gesetzt hatte, rutschte ein Berliner vor dem einschussbereiten Maximilian Kastner so ins Tor, dass es sich aus der Verankerung löste. Den fälligen Penalty verwandelte Konrad Abeltshauser sehenswert zum 4:2-Endstand.

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