Erfolge und Ziele des Münchner Einzelhandels - Rid Zukunftskongress

Roboter, Trachten-Konfigurator und Virtual Reality: Wie sieht die Zukunft des Münchner Einzelhandels aus? Bürgermeister Josef Schmid und weitere Experten sprachen mit muenchen.de über erfolgreiche Kooperationen und spannende Innovationen der Branche...

Die Branche tauscht sich in München aus

(26.10.2018) "Inspiration und Leidenschaft für den Einzelhandel" - unter diesem Motto stand der Zukunftskongress der Rid Stiftung, der heuer 30-jähriges Jubiläum feierte. Rund 550 Vertreter der Branche trafen sich, um neue Perspektiven für den Einzelhandel in München und Bayern zu entwickeln. Besonders im Fokus standen gelungene Kooperationen und innovative Verkaufsideen von morgen...

Erfolgreiche Kooperationen und Herausforderungen für München

Rid Zukunftskongress: Bürgermeister Schmid, Foto: muenchen.de/Immanuel Rahman
Foto: muenchen.de/Immanuel Rahman

Im Sofitel Bayerpost am Münchner Hauptbahnhof traf sich die Einzelhandelsbranche aus ganz Bayern. Beim Rid Zukunftskongress ging es um Praxis- und Zukunftsthemen des Einzelhandels, aktuelle Trends und Herausforderungen für Handelsunternehmen und Städte.

Ein wichtiger Akzent der Veranstaltung lag auf kommunalen "Kooperationen für den Erfolg", wie etwa dem Münchner Modepreis, den Bürgermeister Josef Schmid vorstellte. Im Interview zeigte er sich begeistert davon, wie der Einzelhandel und das Stadtportal muenchen.de den Modebegeisterten die Kollektionen in den Geschäften und online präsentierten: „Der Modepreis bietet dem Kunden ein echtes Erlebnis und ist ein tolles Beispiel für die Zusammenarbeit von Kommune, Geschäften und dem Stadtportal.“

In Podiumsdiskussionen und Expertenvorträgen wurde zudem etwa das Pop-Up-Hotel The Lovelace als "Best-Practice-Beispiel" präsentiert. Dort wurde im Anschluss an den Kongress weitergefeiert und auf das 30-Jährige Bestehen der Rid Stiftung angestoßen.

„Die Münchner Innenstadt bietet für alle etwas“ versichert Wolfgang Fischer, CityPartnerMünchen e.V.. Welche Maßnahmen von Seiten der Stadt und des Handels dafür weiterhin nötig sind, erklärt er im Video oben.

Verkaufskonzepte der Zukunft: Die Gewinner des Innovationspreises

Gewinner Innovationswettbewerb Schaber Trachtenmoden, Foto: muenchen.de/Leonie Liebich
Foto: muenchen.de/Leonie Liebich Wolfgang Fischer, CityPartnerMünchen e.V.

Auch dieses Jahr wurden im Innovationswettbewerb „Handel im Wandel“ spannende Unternehmen ausgezeichnet. Gewonnen hat zum einen das Start-up Vuframe, mit dem man etwa ein Möbelstück mittels interaktiver Virtual Reality Ansicht direkt im hauseigenen Wohnzimmer betrachten kann. Zweiter Gewinner sind die Schaber Trachtenmoden, mit deren Konfigurator sich der Kunde seine Tracht individuell zusammenstellen kann. Sie wurden je mit einem Preisgeld von 10.000 Euro prämiert. Die Stiftung lobt den Preis seit 2015 gemeinsam mit UnternehmerTUM der TU München aus.

Neben dem zentralen Thema Digitalisierung wurde auch ein Fokus auf künstliche Intelligenz gelegt und der humanoide Roboter "Pepper" vorgestellt. Der Festvortrag von Erich Harsch, Vorsitzender der Geschäftsführung dm-drogerie markt, beschäftigte sich wiederum damit, warum man Kundenbedürfnisse veredeln sollte.

Die Rid Stiftung fördert den mittelständischen Einzelhandel

Rid Zukunftskongress 2018, Foto: Rid Stiftung
Foto: Rid Stiftung

Der Kongress, welcher junge Startups mit Experten und Unternehmern zusammenbringt, wird jedes Jahr von der Rid Stiftung organisiert.

"Wir freuen uns sehr, dass sich zum 30. Jubiläum über 550 Teilnehmer angemeldet haben," zeigte sich Michaela Pichlbauer, Vorständin Rid Stiftung, begeistert.

Die Stiftung fördert den mittelständischen bayerischen Einzelhandel mit kostenfreien Fortbildungsprogrammen. Ins Leben gerufen wurde sie 1988 von Dr. Günther Rid, der auch Bettenrid zu einem der bekanntesten Fachgeschäfte Bayerns gemacht hat.

Auf dem Foto (v.l.n.r.): Prof. Dr. Dirk Funck, Beiratsvorsitzender der Rid Stiftung, Michaela Pichlbauer, Vorständin der Rid Stiftung und Helga Rid, Beiratsmitglied der Günther Rid-Stiftung.

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