Brand im Depot des Deutschen Museums in Ingolstadt

Deutsches Museum, Foto: Deutsches Museum
Foto: Deutsches Museum

Schäden nicht so schlimm wie zunächst befürchtet

(11.10.2018) Glück im Unglück für das Deutsche Museum: Bei einem Großbrand in Ingolstadt ist ein Depot des Museums, in dem wertvolle Exponate lagern, doch nicht so schlimm in Mitleidenschaft gezogen worden wie befürchtet.

Rund 8000 Exponate lagern in dem Depot

Das Depot des Deutschen Museums in Ingolstadt, Foto: Deutsches Museum
Foto: Deutsches Museum

Am Mittwochabend löschte die Feuerwehr in Ingolstadt einen Großbrand, von dem auch ein Depotgebäude des Deutschen Museums betroffen war. Auf 3665 Quadratmetern lagerten dort 8000 teils sehr wertvolle Exponate - von der Nähmaschine bis zum Segelflugzeug.

Zunächst befürchteten die Verantwortlichten des Deutschen Museums in München noch das Schlimmste. Doch nachdem man den Schaden am Donnerstag persönlich in Augenschein nehmen konnte, gab es zumindest eine leichte Entwarnung: Die Schäden seien doch nicht so schlimm wie ursprünglich befürchtet (siehe Foto). Die Flammen hätten lediglich von außen in das Gebäude hineingeschlagen - von einem Ausbrennen des Depots ist nicht mehr die Rede.

"Wir gehen also nicht von einem Totalverlust von 8000 Exponaten aus, wie wir ihn am Anfang befürchtet hatten", erklärt Gerrit Faust, Pressesprecher des Museums. In einem nächsten Schritt müsse nun aber geprüft werden, wie die Exponate die große Hitze und den Rauch überstanden hätten. Außerdem sind aufwändige Reinigungs- und Restaurierungsarbeiten nötig - der finanzielle Schaden ist trotzdem groß. Das Depotgebäude in Ingolstadt ist bis auf Weiteres unbenutzbar.

Der Generaldirektor des Deutschen Museums, Wolfgang M. Heckl, zeigte sich vor allem erleichtert darüber, dass bei dem Brand keine Menschen zu Schaden kamen und dankte der Feuerwehr Ingolstadt für ihren Einsatz.

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