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Das Nikkei-Peru-Gastspiel im Mangostin

Edith Carazas und Joseph Peter neben einem Gericht aus dem Mangostin, Foto: Kuffler
Foto: Kuffler

Japanisch-peruanische Kochkunst in München

(18.10.2018) Im Mangostin dreht sich bis zum 8.11. alles um die weltweit geschätzte Küche Perus. Fast drei Wochen lang gibt die Köchin Edith Carazas ein Gastspiel - dabei können Besucher die Kombination aus Südamerika-Flair und japanischen Einflüssen probieren.

Nikkei-Küche: Eine Fusion aus zwei Kulturen

Leche de Tigre - Gericht im Mangostin, Foto: Kuffler
Foto: Kuffler

Perus Küche ist so vielfältig wie das Land selbst - an der Pazifikküste stehen Fisch, Muscheln und Meeresfrüchte im Mittelpunkt, im Land kommen eher Fleisch, Gemüse und die ursprünglich aus Peru stammende Kartoffel auf den Tisch. Durch den Einfluss der zahlreichen in Peru lebenden Japaner hat sich in den letzten Jahren eine Fusion aus beiden Kulturen gebildet - die Nikkei-Küche. Sie bringt den Purismus und die exakte Zubereitung der japanischen Küche mit der sinnlichen peruanischen Kochkunst ein Einklang. Wie das letztendlich schmeckt, davon können sich Besucher des Mangostin in München die nächsten Wochen überzeugen.

Denn dort gibt Edith Carazas (im Foto oben links neben Mangostin-Chef Joseph Peter) ein Gastspiel, die als Meisterin der peruanischen Küche gilt und in Florenz ein eigenes Restaurant betreibt.

Auf der Karte: Fisch, Muscheln, Fleisch und vieles mehr

Die Speisekarte unterscheidet dabei zwischen klassisch peruanischen Gerichten und der Nikkei-Küche. Gemeinsamkeiten gibt es natürlich - Fisch, Muscheln, Meeresfrüchte oder Kobe Beef finden sich in beiden Teilen der Karte, ebenso Taube oder Schweinebauch. Wer genau hinsieht, wird die vielen verwendeten Marinaden, Saucen und Ingredienzen bei den Gerichten bemerken. Die Dessert-Karte setzt auf frische Früchte, vor allem Peru-Heidelbeere und Mango.

Joseph Peter vom Mangostin hat drei Jahre in Südamerika gekocht und dort das peruanische Essen und die Nikkei-Küche schätzen gelernt. "Küchen anderer Kulturkreise haben mich schon immer gefesselt", sagt er. "Ein Nikkei-Peru-Gastauftritt war immer schon mein Anliegen." Er und Geschäfsführer Sebastian Kuffler freuen sich, dass es nun so weit ist - und dass auch die Münchner diese kulinarische Weltreise antreten können.

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