Neue Schallschutzwand als Hingucker am Marienhof

Errichtung der Schallschutzwand am Marienhof für die 2. Stammstrecke, Foto: DB Netz AG
Foto: DB Netz AG

Schutzwand für die Baustelle zeigt ein besonderes Motiv

(30.10.2018) Am Marienhof wächst rund um die Baustelle für die 2. Stammstrecke eine Schallschutzwand. Die soll aber nicht nur die Baustellengeräusche dämpfen, sondern hat noch eine andere Funktion.

Wie schön wird der Marienhof? Seht selbst

Errichtung der Schallschutzwand am Marienhof für die 2. Stammstrecke, Foto: DB Netz AG
Foto: DB Netz AG

Schon in ein wenigen Wochen wird der neue Marienhof zu sehen sein – also natürlich nicht der komplette, fertige Platz mitsamt der neuen Haltestelle für die 2. Stammstrecke. Aber die neue Schallschutzwand an der Baustelle zeigt dann zumindest schon, wie schön die Fläche hinter dem Rathaus sein wird, wenn die Bauarbeiten vollendet sind. Nimmt man die Bilder zum Maßstab, dann kann man sagen: Es wird ziemlich schön.

Auf drei Seiten der Schallschutzwand sieht man eine idyllische München-Szene - spielende Kinder auf einer Grünfläche, entspannte Erwachsene auf Sitzbänken. Die Botschaft ist klar: Eine Schallschutzwand muss nicht immer grau und abweisend sein - sie kann auch einen praktischen Zweck erfüllen und zeigen, was dahinter eigentlich gebaut wird. Die vierte Wandseite steht für Kunst- und Schulprojekte zur Verfügung, die von der Stadtverwaltung koordiniert werden.

In erster Linie dient die Schallschutzwand aber natürlich dazu, die Einschränkungen durch den Baustellenbetrieb für die Anwohner und Passanten möglichst gering zu halten. „Hier am Marienhof haben wir aufgrund der exponierten Lage eine besondere Verantwortung gegenüber den Anwohnern und der Öffentlichkeit“, sagt der Konzernbevollmächtigte der DB für den Freistaat Bayern Klaus-Dieter Josel. „Gemeinsam mit den Anwohnern und allen Beteiligten haben wir daher eine Schallschutzwand realisiert, die dem besonderen Ort im Herzen der Landeshauptstadt München gerecht wird.“

Dies geschah in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit der Stadt München, City Partner e.V. und dem Freistaat Bayern.

(im Bild von links: Wolfgang Fischer, Geschäftsführer von City Partner e.V. und die Münchner Stadtbaurätin Prof Dr. (I) Elisabeth Merk)

Anfang nächsten Jahres soll die Wand fertig sein

Infozentrum 2. Stammstrecke am Marienhof, Foto: DB AG
Foto: DB AG

Der Aufbau der 4,50 Meter hohen Schallschutzwand beginnt am westlichen Rand der Baustelle entlang der Dienerstraße, es folgen die Aufbauten an der Wein- und Schrammerstraße. Anfang des kommenden Jahres soll die Schallschutzwand fertig sein.

„Für die Gewerbetreibenden am Marienhof ist es besonders wichtig, dass dieser zentrale Platz auch während der Baumaßnahmen der 2. Stammstrecke seine Attraktivität für Kunden und Besucher behält“, so Wolfgang Fischer, Geschäftsführer von CityPartner e.V. „Wir freuen uns, dass gemeinsam diese neue, innovative Gestaltung entwickelt wurde, die dazu beitragen soll.“

Wenn die Schallschutzwand fertig ist, wird mit der Baugrube für die neue Station am Marienhof begonnen. Hierfür wird als erster Schritt eine rund sechzig Meter tiefe Stützmauer rund um den Marienhof gebaut, um die Grube zu stabilisieren. Vom Infozentrum (Foto) aus kann man weiterhin einen Blick auf die Baustelle werfen.

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