Erfolgreiche Testphase für MVG-Service "IsarTiger"

Team IsarTiger, Foto: SWM/MVG
Foto: SWM/MVG

So kommt der Fahrservice beim Testpublikum an

(8.10.2018) Individuelle Mobilität ohne festen Fahrplan: Das soll der neue MVG-Fahrservice „IsarTiger“ bieten. Seine erste Testphase hat der "IsarTiger" nun erfolgreich absolviert, wie MVG-Chef Ingo Wortmann und Projektleiter Andreas Steinbeißer zufrieden feststellten. Für die Münchner Nutzer wird es dann ab Januar interessant.

Großteil der Tester würde IsarTiger weiterempfehlen

IsarTiger, Foto: SWM/MVG
Foto: SWM/MVG

Handy raus, App öffnen, Fahrzeug bestellen, bequem nach Hause kommen – das ist vereinfacht gesagt der Grundgedanke beim neuen Projekt „IsarTiger“ der MVG. Dabei handelt es sich um ein "Ride and Share"-Angebot, bei dem man von einer MVG-Haltestelle startet und dann von dort zum gewünschten Zielort gebracht wird – die Fahrtroute legt dabei ein Algorithmus fest, der weitere Buchungen entlang der Strecke berücksichtigt.

Bis zum Oktoberfest lief nun an 11 Tagen eine erste Testphase in einem festgelegten Gebiet westlich der Innenstadt, ein ausgewählter Kundenkreis durfte die eingesetzten Fahrzeuge kostenlos ausprobieren. Die Ergebnisse können sich erst einmal sehen lassen: 93% aller Befragten zeigten sich mit der Bedienbarkeit der IsarTiger App (sehr) zufrieden, auch mit der Wartezeit waren 97 Prozent zufrieden. 88% der Befragten würden den neuen Service im regulären Betrieb (sehr) wahrscheinlich nochmal nutzen und 89% ihn weiterempfehlen.

„Unser IsarTiger-Team ist an den ersten elf Testtagen bereits zu einer eingeschworenen Gemeinschaft geworden, die Feuer und Flamme ist, den MVG IsarTiger dauerhaft in München zu etablieren. Dazu passt auch die sehr positive Resonanz der Kunden“, freut sich MVG-Chef Ingo Wortmann. Und Geschäftsführer Projektleiter Andreas Steinbeißer ergänzt: „Toll ist, dass die Kunden den MVG IsarTiger gerne rufen und mit unserem Angebot zufrieden sind, obwohl wir mangels Auslieferung noch nicht mit den richtigen Fahrzeugen fahren können.“

Für alle Münchner ab Januar 2019 verfügbar

Durch diese Verzögerung wird die erste Testphase noch bis Ende des Jahres verlängert. Ab Januar 2019 soll dann jeder Münchner den dann kostenpflichtigen IsarTiger nutzen können. „Richtig spannend wird freilich die Stufe 2, in die wir im Januar 2019 einsteigen wollen. Sie wird darüber entscheiden, wie gut der dann kostenpflichtige Service tatsächlich genutzt wird – und zu welchem Zweck“, erklärt Wortmann.

Diese Phase soll voraussichtlich bis Ende 2020 laufen und dann wird sich wohl entscheiden, ob der IsarTiger dauerhaft durch die Stadt fährt.

Auf dem Bild oben: MVG-Chef Ingo Wortmann (re.) mit dem Team IsarTiger

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