Bayerischer Filmpreis in München: Gewinner bekanntgegeben

Der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder verleiht dem Produzenten und Autor Roland Emmerich ("Independence Day", "2012") den traditionellen Ehrenpreis., Foto: Bayerische Staatskanzlei
Foto: Bayerische Staatskanzlei

"Werk ohne Autor" und "Trautmann" gewinnen Produzentenpreis

(25.1.2019) Der Bayerische Filmpreis wurde am Freitag zum 40. Mal verliehen, in 13 Kategorien wurden Preisgelder in Höhe von insgesamt 300.000 Euro vergeben. Der deutsche Oscar-Kandidat "Werk ohne Autor" und die Sportlerbiografie "Trautmann" teilen sich den Produzentenpreis - weitere "Pierrots" gehen an Marie Bäumer, Caroline Link und Roland Emmerich. Wer noch eine Trophäe erhielt...

Filmbranche feiert beim Deutschen Filmball

(27.1.2019) Der rote Teppich wurde ausgerollt: Am Samstagabend feierten Schauspieler und Regisseure beim 46. Deutschen Filmball im Luxushotel «Bayerischer Hof» in München. Aufgrund eines Fehlalarms waren auch Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort. Mehr Informationen

Pierrots für Marie Bäumer und Roland Emmerich

Von links: Max Wiedemann, Quirin Berg, Sebastian Koch / Verleihung des Bayerischen Filmpreis im Prinzregententheater am 25.1.2019, Foto: picture alliance / dpa
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"Werk ohne Autor" von Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck geht für Deutschland ins Oscar-Rennen und staubte bereits vorher eine Figur ab: Die Porzellanfigur "Pierrot" wurde an die ARD-Degeto/BR-Koproduktion in der Kategorie Produktion vergeben. Die Biografie über den deutschen Torwart "Trautmann" von Marcus Rosenmüller erhält ebenfalls einen mit jeweils 100.000 Euro dotierten Produzentenpreis.

Insgesamt wurden am Abend Preise in 13 Kategorien überreicht. Für ihre Darstellung als Romy Schneider in "3 Tage in Quiberon" darf sich Marie Bäumer über den Preis als Beste Darstellerin freuen. Mit dem männlichen Darstellerpreis wird der Berliner Alexander Scheer für seine Titelrolle in der Biografie über den DDR-Schriftsteller "Gundermann" ausgezeichnet. Caroline Link erhielt den Regie-Preis für die Hape-Kerkeling-Verfilmung "Der Junge muss an die frische Luft".

Bereits zwei Gewinner standen vorher fest: Regisseur Ed Herzog empfängt den Publikumspreis für die bayerische Komödie "Sauerkrautkoma" mit Sebastian Bezzel. Gewählt haben ihn BR-Zuschauer und -Hörer. Der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder verleiht dem Produzenten und Autor Roland Emmerich ("Independence Day", "2012") den traditionellen Ehrenpreis.

Der Bayerische Filmpreis zählt zu den wichtigsten Preisen des deutschen Films.

Foto oben: (von links): Max Wiedemann, Quirin Berg, Sebastian Koch / Verleihung des Bayerischen Filmpreis im Prinzregententheater am 25.1.2019

Die Gewinner des Bayerischen Filmpreises

  • Produzent 1: "Trautmann", Produzent Robert Marciniak
  • Produzent 2: "Werk ohne Autor", Produzenten Max Wiedemann, Quirin Berg und Jan Mojto
  • Publikumspreis: "Sauerkrautkoma", Regisseur Ed Herzog, Autorin Rita Falk, Drehbuchautor Stefan Betz, Produzentin Kerstin Schmidbauer, Schauspieler Sebastian Bezzel als Franz Eberhofer und Lisa Maria Potthoff als Susi
  • Darstellerin: "3 Tage in Quiberon", Schauspielerin Marie Bäumer als Romy Schneider
  • Darsteller: "Gundermann", Schauspieler Alexander Scheer als Gerhard Gundermann
  • Nachwuchsdarstellerin: "A Gschicht über d‘Lieb", Schauspielerin Svenja Jung als Maria
  • Nachwuchsdarsteller: "Der Hauptmann", Schauspieler Max Hubacher als Willi Herold
  • Regie: "Der Junge muss an die frische Luft", Regisseurin Caroline Link
  • Nachwuchsregie: "Wer hat eigentlich die Liebe erfunden? ", Regisseurin Kerstin Polte
  • Jugendfilm: "Das schönste Mädchen der Welt", Regisseur Aron Lehmann
  • Dokumentarfilm: "Eldorado", Regisseur Markus Imhoof
  • Drehbuch: "Transit", Drehbuchautor Christian Petzold
  • Visuelle Effekte: "Jim Knopf & Lukas der Lokomotivführer", Frank Schlegel
  • Bildgestaltung: "Styx", Benedict Neuenfels
  • Sonderpreis: "Wackersdorf", Regisseur Oliver Haffner
  • Ehrenpreis: Regisseur Roland Emmerich

 

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