Schneechaos: Münchner Feuerwehr beendet Hilfseinsatz

Feuerwehr beim Schnee-Einsatz im Berchtesgadener Land, Foto: Berufsfeuerwehr München
Foto: Berufsfeuerwehr München

Über 400 Einsatzkräfte halfen im Berchtesgadener Land

(17.1.2019) Was für ein Einsatz! Über 400 Kräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr München halfen bis gestern Abend im Katastrophengebiet Berchtesgadener Land. Vor allem der letzte Einsatz hatte es dabei in sich.

Zahlreiche Dächer von meterdickem Schnee befreit

Bis zu 18 Stunden am Tag waren die Helfer aus München zuletzt im Einsatz. Seit Ende vergangener Woche hatten sich täglich um 5 Uhr früh zahlreiche Kräfte der Feuerwache Neuperlach auf den Weg in die vom Schnee besonders betroffenen Gebiete gemacht: Berchtesgaden, Bischofswiesen, Marktschellenberg, Ramsau und Königssee.

Hauptsächlich halfen die Feuerwehrfrauen und -männer bei der Räumung von meterdick eingeschneiten Dächern. Dabei wurden sie von Höhenrettern der Berufsfeuerwehr unterstützt. Doch besonders der letzte Einsatz am Mittwoch hatte es noch einmal in sich: Die Hilfskräfte räumten dabei die Dächer einer Schule, die vom Einsturz bedroht war. "Damit endete ein kräfteraubender Einsatz, der alle Beteiligten an die Grenze des Machbaren brachte", sagt Oberbranddirektor Wolfgang Schäuble.

Seit Mittwochabend ist die Überlandhilfe im Berchtesgadener Land nun offiziell beendet. Die Lage in den Katastrophengebieten entspannt sich zusehends - auch dank der tatkräftigen Hilfe aus München.

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