So soll die neue Sportarena im Olympiapark aussehen

Visualisierung der neuen Sportarena im Olympiapark, Foto: 3XN Architects & MIR
Foto: 3XN Architects & MIR

Siegerentwurf des Architekturwettbewerbs vorgestellt

(14.2.2019) Bald wird es im Münchner Olympiapark eine neue Sportarena mit gut 11.500 Zuschauerplätzen geben - und damit eine Top-Spielstätte für den FCB Basketball und den EHC Red Bull München. Heute wurde der Siegerentwurf des Architekturwettbewerbs präsentiert - und bei der Namensfindung könnt Ihr Euch aktiv beteiligen. Was die neue Arena zu bieten hat.

Multifunktionale Halle soll 11.500 Zuschauern Platz bieten

Visualisierung der neuen Sportarena im Olympiapark, Foto: 3XN Architects & MIR
Foto: 3XN Architects & MIR

Wie soll die neue multifunktionale Olympia-Sportarena aussehen? Die finale Entscheidung des Architekturwettbewerbs ist gefallen - das dänische Architekturbüro 3XN Copenhagen mit Latz + Partner hat den Zuschlag bekommen. Bürgermeisterin Christine Strobl, Vertreter von FC Bayern München Basketball GmbH, SAP und der Red Bull GmbH stellten den Siegerentwurf heute vor.

Die Arena soll die zukünftige Spielstätte des Deutschen Eishockeymeisters Red Bull München und des Deutschen Basketballmeisters FC Bayern München werden und 11.500 Zuschauer-Sitzplätze bieten. Daneben wird es drei weitere überdachte Eissportflächen für Trainingszwecke und für den nichtwettkampforientierten Breitensport geben.

Auf einer Größe, die 8 ganzen Fußballfeldern entspricht, sind 11 Logen und jede Menge Specials geplant, denn die Fans sollen im Mittelpunkt des neuen Konzepts stehen.

Bürgermeisterin Strobl: "Ein optisches Statement"

Bürgermeisterin Christine Strobl bei der Präsentation des Siegerentwurfs für die Sportarena im Olympiapark, Foto: GEPA pictures / Marcel Engelbrecht
Foto: GEPA pictures / Marcel Engelbrecht

Der Entwurf sieht einen ovalen Baukörper mit begrüntem Dach vor - mit einer vertikal durch Lamellen strukturierten Fassade, die über den verglasten Eingängen nach oben schwingt. Das Design sei sensibel gewählt und passe sich harmonisch in das hügelige Gelände des Olympiaparks ein, lobte Bürgermeisterin Christine Strobl (Foto) den Sieger.

Die Gestaltung gehe daher "keine Konkurrenz mit der Dachsituation des geschichtsträchigen Olympiaparks ein." Weiter erläuterte sie: "Die äußere Gestaltung war für uns sehr wichtig. Wir haben einen Entwurf ausgesucht, der ein starkes Statement ist, denn es spielen auch zwei starke Vereine in dieser Halle."

Auch Uli Hoeneß, Präsident des FC Bayern, schwärmte in den höchsten Tönen von der neuen Arena: "Ich bin wirklich begeistert, wie es den Architekten des Gewinnerentwurfs gelungen ist, die Anmutung des geschichtsträchtigen Olympiaparks aufzunehmen. Die neue Halle wird weit mehr sein als eine hochmoderne Arena, in der sich die Fans, Sportler und auch unsere Basketballmannschaft wohl fühlen werden." Sie sei auch ein architektonischer Blickfang und ein Gewinn für München. 

Bürgermeisterin Strobl sprach zudem von einer „Win-Win-Situation für den Olympiapark und die Stadt München.“ Rund 8.000 Stunden darf die Stadt München die Eisflächen pro Saison vertraglich nutzen – „eine einmalige Chance, hervorragende Bedingungen für den öffentlichen Eislauf sowie Schuleislauf und Vereinssport zu schaffen.“

Und wie soll die neue Spielstätte heißen? Die Namensrechte an der Sportarena hat sich SAP gesichert. Im Rahmen einer Namensfindungskampagne können Kreative drei Wochen lang (bis 4.3.) Vorschläge einreichen. Der Sieger bekommt für ein ganzes Jahr einen exklusiven Sitz in der Arena zugesichert. Mehr Infos hier

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