Haben die Geschäfte am Faschingsdienstag geschlossen?

München Narrisch 2017, Foto: muenchen.de / Mónica Garduño
Foto: muenchen.de / Mónica Garduño

(4.3.2019) Gefühlt halb München ist am Faschingsdienstag auf den Beinen und feiert den Höhepunkt der narrischen Zeit. Aber könnt Ihr an dem Tag eigentlich trotzdem zum Einkaufen gehen oder Euch noch schnell ein Kostüm besorgen - oder sind alle Verkäufer mit Pappnase im Faschingsgetümmel?

Ist Faschingsdienstag eigentlich ein Feiertag?

Natürlich ist Faschingsdienstag der Feiertag aller Narren - schließlich bildet er mit dem Tanz der Marktweiber, dem Straßenfasching und den Kehraus-Partys den Höhepunkt der narrischen Zeit.

Aber Spaß beiseite: wenn Euch shoppen wichtiger ist als Konfettiregen - dann könnt Ihr aufatmen. Denn der Faschingsdienstag zählt nicht zu den gesetzlichen Feiertagen. Das bedeutet: Die Geschäfte dürfen am 5.3. ganz normal bis 20 Uhr geöffnet haben.

Ob sie das aber tun, ist natürlich den Betreibern überlassen. Ein Recht auf einen freien Tag gibt es für Arbeitnehmer nicht - aber viele Unternehmen geben ihren Mitarbeitern auf freiwilliger Basis den Nachmittag frei. Gerade im Zentrum des närrischen Treibens, also rund um den Straßenfasching München narrisch in der Fußgängerzone, schließen einige Läden schon am Nachmittag.

Einige Beispiele: das Kaufhaus Ludwig Beck am Marienplatz macht bereits um 14 Uhr zu, die Galeria Kaufhof-Filiale am Stachus und der Oberpollinger um 13 Uhr. Hugendubel schließt seine Filialen am Marienplatz und am Stachus um 15 Uhr. Wenn Ihr zum Shoppen in die Innenstadt wollt, informiert Euch am besten vorab über die Öffnungszeiten.

Übrigens ist auch der folgende Aschermittwoch am 6.3. kein gesetzlicher Feiertag. Allerdings zählt dieser Tag zu den sogenannten stillen Tagen - und es herrscht ein Tanzverbot von 2 bis 24 Uhr. Wobei eine Verschnaufpause nach dem Party-Marathon vom Vortag vielleicht gar nicht so ungelegen kommt...

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