Jahresessen der Innenstadtwirte - das erwartet uns 2019 gastronomisch

Was macht die Münchner Innenstadtgastronomie einzigartig? Wir haben uns beim Jahresessen umgehört – und ein paar Insiderinfos über die Restaurants erfahren...

(5.2.2019) Neugierig auf die aktuellen Trends und Events der Münchner Gastroszene? Beim Jahresessen der Innenstadtwirte haben wir sie erfahren. Am Montag tauschte sich dort die Branche mit wichtigen Vertretern der Stadtgesellschaft aus. Und Ehrengast Oberbürgermeister Dieter Reiter hatte ein offenes Ohr für die Wünsche der Gastronomen. Was dieses Jahr geplant ist…

Straßenmusikfestival und Gutscheine – tolle Aktionen 2019

v.l.n.r. Lorenz Stiftl (Zum Spöckmeier), OB Dieter Reiter, Stefan Stiftl (Zum Stiftl), Foto: muenchen.de / Leonie Liebich
Foto: muenchen.de / Leonie Liebich

Die Vereinigung der Münchner Innenstadtwirte gibt es bereits seit 22 Jahren. Heuer lud Stefan Stiftl die Vertreter der Stadtgesellschaft und -politik in sein neues Lokal „Zum Stiftl“ ein.

Und 2019 erwarten uns viele tolle Aktionen der Wirte: „Das kostenlose Straßenmusikfestival Munich Unplugged wird heuer größer als je zuvor“, verriet Gregor Lemke, Vorstand der Vereinigung der Münchner Innenstadtwirte, im Interview mit muenchen.de. Drei Tage, von 24. bis 26.5., bespielen dabei Live-Bands Lokale der Innenstadt.

Ein Tipp für Faschingsfans: Am Rosenmontag gibt es bei den Innenstadtwirten die Weißwurst für nur einen Euro – so kann man den Faschingsspaß gut gestärkt und traditionell starten. Wer eine münchnerische Geschenkidee sucht, findet im gemeinsamen Genießergutschein der Innenstadtwirte eine wunderbare Option. Natürlich sorgen die Wirte außerdem wieder bei Großevents wie dem Stadtgründungsfest für vielfältige Verpflegung.

Von Freischankflächen bis Wohnungsbau – der Wunschzettel der Wirte

OB Dieter Reiter beim Jahresessen der Innenstadtwirte, Foto: muenchen.de / Leonie Liebich
Foto: muenchen.de / Leonie Liebich

In einer launigen Rede trug Gregor Lemke vom Augustiner Klosterwirt stellvertretend für die Innenstadtwirte auch Wünsche an den Oberbürgermeister vor: Darunter längere Betriebszeiten und mehr Platz für Freischankflächen, zudem würden sich die Wirte über ganzjährige Heizstrahler, mehr öffentliche Toiletten in der Innenstadt sowie die Erlaubnis für den gemeinsamen Silvesterverkauf freuen. Auch das Thema bezahlbarer Wohnraum für Mitarbeiter kam zur Sprache.

Der Münchner OB hatte für die Anliegen ein offenes Ohr: So engagiere sich die Stadt weiterhin dafür, bezahlbaren Wohnraum durch öffentliche Gelder zu schaffen – und habe erst im vergangenen Jahr Rekorde erzielen können. Auch was die Freischankflächen angeht, sehe er gute Chancen: „Ich könnte mir vorstellen, dass man hier ab und zu großzügiger sein kann, je mehr Fußgängerzone, desto mehr Freischankflächen sind möglich. Die Devise heißt also zunächst: Mehr Raum für Bürger schaffen.“ Bezüglich gesetzlicher Regularien kam auch Walter Nussel, der Beauftragte für Bürokratieabbau der Staatsregierung, zu Wort.

Drei Neumitglieder und Spenden für gute Zwecke

Übergabe der Spendenschecks: v.l.n.r.: Dr. Armin Grübl, PD Dr. Irene Teichert - von Lüttichau, Lorenz Stiftl (Zum Spöckmeier), Thomas Vollmer (Augustiner Gaststätten), Petra Reiter und Wolfgang Sperger (Hofbräuhaus), Foto: muenchen.de / Leonie Liebich
Foto: muenchen.de / Leonie Liebich

Wie der Oberbürgermeister betonte, zeichne sich die Gastronomie der Innenstadtwirte durch ihre einzigartige und wachsende Vielfalt aus. So erhielten auch drei neue Mitglieder die Vereins-Plakette: Mit Stefan Stiftl vom Zum Stiftl, Sigi und Verena Able vom Leger am Dom und Julia Krätz vom wiedereröffneten Andechser am Dom zählt die Vereinigung mittlerweile 35 Unternehmen.

Ziel der Gemeinschaft ist es, die kulinarische Vielfalt der Isarmetropole erlebbar zu machen. „Wir sind das Ess- und Wohnzimmer der Stadt,“ freute sich Lemke. „In Zeiten von Online-Shopping und Bestellservices kommen die Leute zum Genießen in die Innenstadt,“ fügte Andreas Steinfatt, der Vorsitzende der Münchner Brauereien, hinzu.

Aber auch der Charity-Gedanke kam nicht zu kurz: Die Gattin des Oberbürgermeisters, Petra Reiter, erhielt einen Spendenscheck in Höhe von 5.000 Euro für die Johanniter-Hilfe „Lacrima - Trauerbegleitung für Kinder “. Zudem gingen 2.000 Euro an die Stiftung Kinderklinik Schwabing.

Das Credo des Abends: Gemeinsam kann man mehr erreichen.

Bildnachweise:

Auf dem Vorschaubild oben v.l.n.r.: Wolfgang Sperger (Hofbräuhaus), Vorstand Münchner Innenstadtwirte e.V., Lorenz Stiftl (Zum Spöckmeier), Vorstand Münchner Innenstadtwirte e.V., die Neumitglieder Sigi und Verena Able (Leger am Dom), Julia Krätz (Andechser am Dom) und Stefan Stiftl (Zum Stiftl). Daneben Thomas Vollmer (Augustiner Gaststätten), Vorstand Münchner Innenstadtwirte e.V..

Foto mitte v.l.n.r.: Lorenz Stiftl (Zum Spöckmeier), Vorstand Münchner Innenstadtwirte e.V., Oberbürgermeister Dieter Reiter, Stefan Stiftl (Zum Stiftl)

Foto unten v.l.n.r.: Dr. Armin Grübl, PD Dr. Irene Teichert - von Lüttichau, Lorenz Stiftl (Zum Spöckmeier), Vorstand Münchner Innenstadtwirte e.V., Thomas Vollmer (Augustiner Gaststätten), Vorstand Münchner Innenstadtwirte e.V., die Gattin des Oberbürgermeisters, Petra Reiter und Wolfgang Sperger (Hofbräuhaus), Vorstand Münchner Innenstadtwirte e.V..

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