Münchner Stadtrat spricht sich für die Verkehrswende aus

Fahrrad am Königsplatz

Umweltfreundliche Mobiltätsformen stärken

(13.2.2019) Radlschnellwege, Expressbusse, Sharingkonzepte? München hat sich offiziell für die Verkehrswende entschieden: Wie der Stadtrat heute beschlossen hat, setzt die Landeshauptstadt künftig verstärkt auf umweltfreundliche Mobilitätsformen. Was das konkret bedeutet.

Konkrete Entscheidungen für Mitte des Jahres geplant

Als Deutschlands drittgrößte Stadt will München in Zukunft den Fokus vermehrt auf umweltfreundliche Mobilitätsformen legen. Zudem sollen öffentliche Flächen zugunsten von öffentlichen Verkehrsmitteln, Fußgängern und Radlern neu aufgeteilt werden, wie der Stadtrat am Mittwoch im Rahmen des "Mobilitätsplans für München" beschloss. Zu ihren Gunsten könnten beispielsweise Parkplätze abgeschafft werden.

Bis Mitte des Jahres will das Gremium erste konkrete Entscheidungen unter anderem zu neuen Expressbuslinien und eigenen Busspuren treffen. Auch Radlschnellwege und Sharing-Angebote wie Leih-Fahrräder und Leih-Autos sind im Gespräch.

Ein Grundsatzbeschluss zu einer verkehrsberuhigten Innenstadt mitsamt ersten konkreten Maßnahmen soll bis zur Sommerpause fallen. Strittig war im Stadtrat noch die genaue Bezeichnung für das Konzept. Doch ob autofrei, autoarm oder verkehrsberuhigt - klar ist, dass die Altstadt zunächst weiterhin ein gewisses Maß an Auto- und Lastwagenverkehr haben wird, damit Geschäfte beliefert werden und Anwohner zu ihren Garagen fahren können.

(muenchen.de/dpa)

Mehr Aktuelles aus München

Top